KO Scheuch: Zweifel an Familienfreundlichkeit der SPÖ

Kärntner SPÖ ist höchstens federführend in der Ablehnung von guten Sozial- und Familieninitiativen

Klagenfurt (OTS) - Mit Verwunderung hat der freiheitliche BZÖ-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch das Eigenlob der Kärntner SPÖ vernommen, sie wäre familienfreundlich eingestellt. "Beides darf bezweifelt werden, oder zählen für die Genossen Forderungen zur Sonntagsöffnung der Läden und zur Einsparung von Kinderbetreuungsplätzen auch zu ihrem federführenden Engagement im Sozialbereich?", wundert sich Scheuch. " Ich beziehe mich dabei auf die Aussagen des Villacher Bürgermeisters Manzenreiter, der in äußerst familienfeindlicher Manier die Läden in Villach auch am Sonntag aufsperren lassen will und damit das Fundament der Familie untergräbt. Und vor allem beziehe ich mich auf die Aktivitäten von SP-Landesrat Rohr, der in seiner Funktion als Gemeindereferent den Gemeinden immer wieder Einsparungen im Bereich der Kinderbetreuung heranträgt.", so Scheuch weiter. Dem BZÖ-Klubobmann seien mehrere Gemeinden bekannt, in denen Rohr ein Sparprogramm fährt. In den Kindergärten seien Gruppenschließungen, Personalkürzungen und Erhöhung der Beiträge die Folge. "Auch meine Heimatgemeinde Mühldorf ist davon betroffen", erklärt Scheuch.

Ein weiteres Beispiel für die Familienfeindlichkeit der SPÖ: In der gestrigen Landtagssitzung hätten Abgeordnete der SPÖ, allen voran Beate Prettner, indirekt die Sinnhaftigkeit des Kinderbetreuungsgeldes angezweifelt. "Die SPÖ vergisst, dass das Kinderbetreuungsgeld eine wichtige Errungenschaft zur Unterstützung der Familien ist. Alles in allem kann angezweifelt werden, ob die SPÖ wirklich so familienfreundlich ist, wie sie tut", so Scheuch abschließend.

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