Wehsely: Wien bietet Spitzenmedizin für alle!

Gesundheitsstadträtin über die Zukunft von Pflege und medizinischer Versorgung bei TeamTalk

Wien (SPW) - "Gesundheitsvorsorge darf nicht davon abhängen, wie wohlhabend man ist oder woher man kommt", stellte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely am Donnerstag bei "TeamTalk" des "Team für Wien" im Ringturm klar. Nach einem Impulsreferat der Stadträtin, die über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitssystem berichtete, hatten die interessierten Besucher und Besucherinnen dort auch die Möglichkeit Wehsely Fragen zu stellen und ihre Anliegen vorzutragen. "Wenn es irgendwelche Missstände gibt, möchte ich davon sofort informiert werden. Denn das darf in Wien nicht sein!", bekräftigte Wehsely.****

"Gesundheit und Soziales gehören zu den Kernbereichen der Sozialdemokratie und daher ist es für uns selbstverständlich, Spitzenmedizin für alle Menschen, unabhängig von Einkommen, Alter und Lebenslage zu garantieren", betonte die Stadträtin. Vor allem in Wien könnten sich die Menschen auf bestmögliche medizinische Versorgung verlassen, denn in der Bundeshauptstadt werde Gesundheitspolitik nach den Bedürfnissen der Menschen gemacht, so Wehsely: "In Wien bekommen alle die Leistungen, die sie benötigen, seien es nun Präventions-oder Akutangebote oder ein Pflegeplatz."Die gute medizinische Versorgung sei auch mit ein Grund dafür, dass Wien laut einer aktuellen Studie zu den drei lebenswertesten Städten der Welt zählt, unterstrich Wehsely und freute sich: "Wir können gemeinsam stolz auf unsere Stadt sein!"Dass Wien eine optimale Gesundheitsversorgung biete, beweise auch die große Zahl an Gastpatienten und Gastpatientinnen, die aus den Bundesländern in die Wiener Spitäler kommen, so die Stadträtin: "Es ist erfreulich, dass Menschen aus ganz Österreich nach Wien kommen, um sich behandeln zu lassen. Das zeugt von der Qualität unserer medizinischen Einrichtungen. Die Kosten dafür können auf Dauer aber nicht von der Stadt alleine getragen werden!", forderte Wehsely mehr finanzielle Unterstützung durch den Bund.

"Wir werden in Zukunft deutlich mehr Geld im Gesundheitswesen benötigen!", bekräftigte die Stadträtin, die sich zwar über "das grundsätzliche Bekenntnis für die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems und gegen eine Zwei-Klassen Medizin" im Regierungsprogramm freute, sich aber bessere Finanzierungsmöglichkeiten gewünscht hätte: "Man hätte die Beitragsgrundlage erweitern müssen, so dass auch Einkommen aus Aktienspekulationen etc. mitberechnet werden", kritisierte Wehsely. Dennoch habe man in Zukunft Großes vor: "Entgegen dem europäischen Trend werden wir in Wien keine öffentlichen Einrichtungen schließen, sondern zusätzliche eröffnen." In Florisdorf werde das neue Krankenhaus "Wien Nord" gebaut, um eine gleichmäßige Versorgung zu gewährleisten. Aber auch im Pflegebereich, der durch die Überalterung der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt, sei die Umsetzung eines neuen Pflegekonzepts geplant, hob Wehsely hervor: "Bis 2015 werden sechs neue Geriatriezentren eröffnet und damit wird ein flächendeckendes Netzwerk von ambulanten Einrichtungen und Pflegeheimen ohne Spitalscharakter aufgebaut. Es ist unsere politische Verantwortung, dass die Menschen in Würde altern können und dessen sind wir uns auch bewusst!" In das neue Pflegekonzept werde die Stadt zwar etwa 350 Millionen Euro investieren müssen, doch jeder Cent davon sei richtig eingesetzt, betonte die Stadträtin abschließend, denn "die Menschen sollen wissen, dass wir auf ihrer Seite stehen!" (Schluss) lk

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