Neue SP Kulturpolitik: Weniger Geld für Wiener Kulturinstitutionen

Wien (VP-Klub) - "Ich bin gespannt, wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny die Halbierung des Budgets, die seine Parteifreundin Kulturministerin Schmied für einige wichtige Wiener Kulturinstitutionen vorgesehen hat, ausgleichen wird", so ÖVP Wien Kultursprecher LAbg. Franz Ferdinand Wolf.

Der Budgetposten im Budget 2007, der die Förderung gemeinnütziger Einrichtungen - darunter renommierte Institutionen wie die Wiener Tanzwochen, das Klangforum Wien und das Serapions Theater im Odeon -vorsieht, wurde im Vergleich zu 2006 um mehr als die Hälfte gekürzt. Standen im Jahre 2006 während der Amtszeit von Kunststaatssekretär Franz Morak noch mehr als 9 Millionen Euro für Subventionen unter anderem an Wiener Kulturinstitutionen zur Verfügung, so kann SP-Kulturministerin Schmied 2007 nur mehr 4,3 Millionen vergeben.

Wie wird der Wiener Kulturstadtrat das Budgetloch stopfen?

Bisher wurde Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny nicht müde, Wiener Kulturinstitutionen, die einen zusätzlichen Subventionsbedarf hatten, an den Bund zu verweisen, beziehungsweise öffentlich zu beklagen, dass der Bund immer weniger Geld für Kultur bereitstelle. 2007 sind tatsächlich weniger Mittel für Wiener Kulturinstitutionen vorhanden. Ausgehandelt wurde das Budget für 2007 und 2008 von SP Kulturministerin Schmied.

"Der Kulturstadtrat ist dringend gefordert, mit seiner Parteifreundin über mehr Mittel zu verhandeln und ein Konzept zu präsentieren, mit dem der Weiterbestand der gefährdeten Institutionen gesichert wird", so Wolf abschließend.

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