ÖAMTC zu Licht am Tag: Unbedingt seriöse Evaluierung abwarten

Nicht mit "Klimakeule" Verkehrssicherheit erschlagen

Wien (OTS) - "Es geht hier um eine wichtige Verkehrssicherheitsfrage. Entscheidungen aus dem Bauch heraus können gefährlich sein", kritisiert Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, die aktuelle Diskussion zu Licht am Tag. "Alles was derzeit auf dem Tisch liegt, sind reine Spekulationen", sagt Rohracher. Man muss auf die erste wirklich aussagekräftige Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit warten, die nicht vor Ende September auf dem Tisch liegen wird. "Bis dahin sollten keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden", so der ÖAMTC-Experte.

Noch etwas gibt der Club zu bedenken: Eine Abschaffung von Licht am Tag müsste gleichzeitig ein gesetzliches Verbot zur Folge haben. "Ein Mischlicht-Zustand ist überhaupt am gefährlichsten", warnt Rohracher, "und genau dieser würde wieder eintreten, wenn man die gesetzliche Lichtpflicht abschafft". Denn schon vor der Einführung von Licht am Tag waren 55 Prozent der Autofahrer aus Überzeugung mit Licht unterwegs.

Klimaschutz ist in dieser Diskussion kein Argument

Die berechtigte Klimadiskussion wird derzeit dazu missbraucht, um aufgeblasene Zahlen zu kolportieren. Der vielfach zitierte höhere CO2-Ausstoß durch Licht am Tag ist kein Argument. "Da müsste man eher noch die Klimaanlage oder das Autoradio verbieten", sagt Rohracher und ergänzt, "das sind aber alles keine seriösen Argumente, wenn es um Fragen der Verkehrssicherheit geht."

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