Hakl: Innovationsschub durch mehr Mittel für Unternehmensforschung

Gestern erste Sitzung des neuen Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie

Wien (ÖVP-PK) - Die zusätzlichen Mittel für Forschung, die im Budget für das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zur Verfügung gestellt werden, sollten vor allem in die "unternehmensnahe Forschung" fließen. Dort wird die größte "Hebelwirkung" erreicht. In den letzten Jahren ist es gelungen, jeden für Forschung und Entwicklung eingesetzten Euro des Bundes durch Mittel aus Unternehmen und aus dem Ausland praktisch mehr als zu verdoppeln. Das stellte heute, Freitag, die ÖVP-Innovations- und Technologiesprecherin Mag. Karin Hakl anlässlich der gestrigen ersten Sitzung des neuen Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie fest. ****
"Besonders groß ist diese Hebelwirkung beispielsweise in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), einer zentralen Institution zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation im Bereich der anwendungsorientierten Forschung in Österreich. Sie unterstützt hochinnovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte österreichischer Unternehmen und Institute mit einer breiten Palette an Förderungen und Dienstleistungen. Ich habe Bundesminister Werner Faymann aufgefordert, mit seinen zur Verfügung stehenden Forschungsmitteln dafür zu sorgen, dass die FFG mehr Geld als bisher erhält", so die ÖVP-Fraktionsführerin im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie.
Die ÖVP-Innovationssprecherin führte zudem das austria wirtschaftsservice (aws) - Österreichs Förderbank für die unternehmensbezogene Wirtschaftsförderung als eine weitere wichtige Institution im Förderbereich an. "Als Spezialbank des Bundes für unternehmensbezogene Wirtschaftsförderung unterstützt die aws vor allem auch österreichische Klein- und Kleinstunternehmen mit Zuschüssen, Krediten und Haftungsübernahmen. Das stellt ein sehr effizientes Instrument zur Forschungs- und Innovationsförderung von KMUs dar."
"In Österreich ist der öffentliche Anteil der Forschungsausgaben wesentlich höher als in anderen Ländern, aber die in den letzten Jahren rasant gewachsene Forschung durch Unternehmen muss weiter gestärkt und ausgebaut werden. Auch große Unternehmen binden bei ihren Forschungsprojekten zahlreiche Kleinst- und Kleinbetriebe ein, die nachhaltig davon profitieren."
Es sei zudem ein ausgesprochen positives Signal, dass sich sowohl Österreichs Politik als auch Interessensvertretungen eindeutig zu Forschung und Entwicklung bekennen und das drei Prozent-Ziel, die Forschungsquote bis 2010 auf drei Prozent des BIP zu erhöhen, außer Streit stellen. Hakl wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Forschungs- und Entwicklungsquote in Österreich ausgesprochen dynamisch gewachsen sei: von 2002 bis 2006 um plus 3,7 Prozent. Österreich liegt damit über dem OECD-Schnitt von 2,25 (2002 bis 2005). "Eine derartige Entwicklung brauchen wir auch weiterhin", so Hakl abschließend.
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