Schulbesuch von Bundesministerin Kdolsky keine parteipolitische Veranstaltung

Aufklärung und Schutz von Jugendlichen im Vordergrund - Kdolsky lädt Eltern zu klärendem Gespräch ein

Wien (OTS) - Zur Kritik am Besuch eines Wiener Gymnasiums durch Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky hält das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend fest, dass es sich dabei "sicher um keine parteipolitische Veranstaltung gehandelt hat. Auf Grund aktueller Zahlen der Österreichischen AIDS-Statistik, die eine konstante Anzahl an jährlichen HIV-Neuinfektionen aufweist, und dem Ansteigen sexuell übertragbarer Krankheiten wie Syphilis, stand eindeutig die Aufklärung und der Schutz der Jugendlichen im Vordergrund des Besuchs von Bundesministerin Kdolsky", so Lukas Pohl, Pressereferent des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend. Man habe damit ein Zeichen setzen und auf diesen Umstand aufmerksam machen wollen. Um die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit dieses Themas zu unterstreichen, seien deshalb auch Experten der AIDS-Hilfe und die zuständige Schulärztin in das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern eingebunden gewesen. ****

Der Besuch sei sowohl mit dem Wr. Stadtschulrat als auch mit dem Direktor der Schule abgesprochen gewesen, so Pohl weiter. "Von beiden Stellen haben wir ein OK dafür bekommen. Auch das Unterrichtsministerium wurde seitens unseres Ministeriums über den Besuch in der Schule informiert." Was das Foto- und Filmmaterial betrifft, verwies Pohl darauf, dass dieses nicht vom Ministerium zur Verfügung gestellt wurde und dessen Veröffentlichung daher auch nicht im Verantwortungsbereich des Ministeriums liege.

"Es tut uns leid, wenn hier ein Missverständnis aufgekommen ist, und wir laden die Eltern daher gerne zu einem klärenden Gespräch ein", so Pohl abschließend.

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