Österreichische Fachhochschulkonferenz - Ja zu Autonomie von FH-Erhaltern und Lehre, Nein zu Verunsicherung von Studierenden und FH-MitarbeiterInnen

Wien (OTS) - "Die aktuelle Diskussion um die Fachhochschule
Kufstein und die dazu veröffentlichten Äußerungen von FHR-Präsident Univ. Prof. Leopold März, der laut Medienberichten einen Widerruf der Akkreditierung von einzelnen Fachhochschulstudiengängen in Kufstein angedroht hatte, bedürfen einer Klarstellung", sagt Mag. Kurt Koleznik, Generalsekretär der Österreichischen Fachhochschul-Konferenz.

Die Fachhochschul-Konferenz vertritt sowohl die Interessen der 17 Träger-Organisationen in Österreich als auch deren StudiengangsleiterInnen. In diesem Sinne fordert Koleznik ein verantwortungsvolles Miteinander statt öffentliche Vorverurteilungen, die zu einer Verunsicherung der Studierenden und der FH-MitarbeiterInnen führen. "Hier geht es um die Zukunft von jungen Menschen, die ein Recht darauf haben, dass ihre bereits begonnene Ausbildung gesichert ist", so Koleznik.

Für Koleznik gibt es keinen Anlass, an den Eckpfeilern der "Erfolgsstory Fachhochschule" zu rütteln. Immerhin ist es dem Fachhochschul-Sektor innerhalb nur eines Jahrzehnts gelungen, zu einer der wichtigsten tertiären Bildungseinrichtungen für die Wirtschaft zu werden.

In diesem Zusammenhang verweist Koleznik ausdrücklich auf die bewährte Symbiose zwischen autonomen Erhaltern und ebenso autonomen Lehrenden: "Das Erfolgsrezept der Fachhochschulen ist das Wechselspiel zwischen Praxisnähe und wissenschaftlich fundierten Studieninhalten, aber auch zwischen betriebswirtschaftlicher Führung und unabhängiger akademischer Lehre."

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Mag. Kurt Koleznik
Österreichische Fachhochschul-Konferenz
Tel.: 0664/4244294

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