GLOBAL 2000 legt Kernforderungen für Klimagipfel vor

Bundesregierung kommt an Klimaschutzgesetz, CO2-Steuer und Sofortmaßnahmen im Verkehrsbereich nicht vorbei

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 legt heute ihre Kernforderungen für den von Bundeskanzler Gusenbauer für Montag einberufenen Klimaschutzgipfel vor. "Dieser Gipfel ergibt nur Sinn, wenn die Regierung auch bereit und offen ist, ihre kürzlich vorgelegte Klimastrategie komplett zu überarbeiten und beherzte Entscheidungen für mehr Klimaschutz zu treffen", stellt Silva Herrmann, Klimareferentin von GLOBAL 2000, die Ausgangsposition für das Treffen klar. Anstelle halbherziger Maßnahmen müssen verbindliche Reduktionsziele gesetzlich festgelegt werden. Daher ist die Erarbeitung und Verabschiedung eines Klimaschutz-Gesetzes die erste Forderung von GLOBAL 2000. Dieses muss die verbindliche Reduktion von Treibhausgasemissionen festschreiben und den rechtlichen Rahmen für Klimaschutz-Maßnahmen stecken. "Bis zum Jahr 2020 müssen wir eine Reduktion von 30 Prozent ausgehend vom Basisjahr 1990 erreichen. Das entspricht einem jährlichen Reduktionsziel von mindestens drei Prozentpunkten", so Herrmann. Diese Werte müssen der Kern eines neuen Klimaschutz-Gesetzes sein.

Weitere Forderungen betreffen die CO2-Steuer und Sofortmaßnahmen im Verkehrsbereich.

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