Schaunig: "Wieder einmal wäscht Haider seine Hände in Unschuld!"

Fadenscheinige Kritik des Kärntner Landeshauptmannes an neuer Bundesregierung - BZÖ, vormals FPÖ, maßgeblich an Entwicklung von Finanzierungsfragen beteiligt

Klagenfurt (SP-KTN) - Wenn der Kärntner Landeshauptmann im Interview der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Österreich" seinen Unmut darüber betone, dass der Bund immer mehr Kosten auf die Länder abwälze, "so muss er daran erinnert werden, dass er maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich ist", sagte heute, Sonntag, die Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Gaby Schaunig. "Haider scheint vergessen zu haben, dass er in seiner Budgetrede 2007 das Sündenregister der schwarz-blau-orangen Bundesregierung aufgelistet und dabei kritisiert hat, dass die Länder zunehmend Aufgaben des Bundes übernehmen müssen", wies Schaunig darauf hin, dass Kärnten jährlich rund 50 Millionen Euro aufwenden muss, um so die Belastungen der alten Bundesregierung zu kompensieren. "Jahrelang hat Haider dem Geschehen zugestimmt und nun versucht er, die neue Bundesregierung als Schuldigen hinzustellen - das kauft ihm niemand mehr ab", so die Kärntner SPÖ-Chefin.
Zum Nachlesen: OTS des Kärntner Landespressedienstes vom 20.10.2006

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