GROSZ: BZÖ gegen Kirchenforderung nach genereller Legalisierung von illegalen Ausländern

Christliche Nächstenliebe muss auch für Österreicher gelten

Wien 2007-04-07 (OTS) - Als "falsch verstandene christliche Nächstenliebe", bezeichnet BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die Forderung des evangelischen Oberkirchenrates Michael Bünker im heutigen Mittagsjournal, illegale Ausländer nach 5 Jahren generell zu legalisieren. Der Weg zu einer friedlichen zivilen Gesellschaft könne nicht darin bestehen, zügellose Zuwanderung zuzulassen. "Wer in Österreich mit Vorsatz und Schuld Gesetze bricht, kann nicht nach fünf Jahren generell straffrei gestellt und legalisiert werden. Gerechtigkeit ist eine maßvolle Integration", so Grosz, der auch darauf hinwies, das das BZÖ gegen die Abschiebung vorbildlich integrierter Familien, wie die Familie Sharifi in Leoben, eintrete.

Die christliche Kirche solle sich gerade zu Ostern auf ihre abendländische Tradition besinnen und nicht für eine generelle Legalisierung von illegalen Ausländern eintreten. Das Beispiel Spanien habe deutlich gezeigt, welche negative Vorbildwirkung und welch großen Zuzug eine Generalamnestie als Folge habe. "Eine generelle Legalisierung würde langfristig soziale Spannungen wie in Paris zur Folge haben. Der vernünftige Weg muss hier, auch für die christlichen Kirchen, in einer maßvollen Integration liegen, denn Nächstenliebe muss auch für die Interessen der Österreicher gelten", so Grosz abschließend.

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