Amon: Für ÖAAB steht weiterhin der Schutz der Familie im Vordergrund

Modell kann nicht "die Benefits ins Töpfchen, die Verantwortung ins Kröpfchen" sein

Wien (OTS) - Seitens des ÖAAB stellte heute, Mittwoch, Generalsekretär Werner Amon klar, dass "für uns als ÖAAB weiterhin der Schutz und die Absicherung der Familie im Vordergrund steht". Es könne nicht sein, dass nach dem Motto "die Benefits ins Töpfchen, die Verantwortung ins Kröpfchen" Vorteile aus dem Institut der Ehe etwa im Bereich des Erb- oder Wohnrechts herausgepickt würden, "die Verantwortung aber nicht", wies der ÖAAB-Generalsekretär darauf hin, dass in den heutigen Aussagen von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon kein Wort von Anpassungen etwa in der Frage von Unterhaltsverpflichtungen erwähnt worden sei.

Dabei gehe es dem ÖAAB-Generalsekretär nicht um die Diskriminierung nicht-ehelicher Partnerschaften: "Das Institut der Ehe, das neben einer Reihe von Vorteilen auch viele Pflichten mit sich bringt, ist jedoch besonders zu schützen. Und dafür wird sich der ÖAAB auch weiterhin einsetzen", so Amon, der sich umso mehr verwundert zeigte über die Aussagen Missethons, als "die Forderung nach einem steuerfreien Existenzminimum pro Familienmitglied heftig von der Parteispitze abgelehnt wurde, jetzt aber offenbar von höchster Seite für homosexuelle Partnerschaften Partei ergriffen wird." Ganz besonders überrascht zeigte sich der ÖAAB-Generalsekretär, dass laut Missethon solche eingetragenen Partnerschaften nicht nur für homosexuelle, sondern auch für heterosexuelle Partnerschaften möglich werden sollten, was eine "völlige Aushöhlung von Ehe und Familie zur Folge hätte. Das ist für den ÖAAB sicher denkunmöglich", schloss Amon.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Bundesleitung
PR & Kommunikation
Tel.: +43 (1) 40 141 224
Fax: +43 (1) 40 141 229
E-Mail: presse@oeaab.com
www.oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001