Neues Volksblatt: "Familien" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 5. April 2007

Linz (OTS) - Reicher Kindersegen macht arm. Jeder weiß das, trotzdem zahlt ein Alleinverdiener, der eine fünfköpfige Familie zu ernähren hat, genau so viel Steuern wie ein Junggeselle, der sein Geld an der Cote d'Azur bei einer Partie Golf mit den Elsners verplempert.
Verplempert hat, um genau zu sein, der Herr Elsner ist ja zurzeit verhindert.
Aber zurück zum Thema.
Wenn also einer angesichts der Tatsache, dass kinderreiche Familien alles andere als auf Rosen gebettet sind, eine Änderung des Steuersystems, eine Umverteilung in Richtung Familien verlangt, dann gibt es 1000 Argumente, warum das nicht, jetzt nicht oder so nicht geht. Und gleichzeitig jammern wir, dass die Bereitschaft zum Kinderkriegen geringer wird.
Irgendwas passt da nicht zusammen.
Auffallend ist, dass in familienpolitischen Debatten die dümmsten Argumente immer von der SPÖ kommen. Offensichtlich ist das Schlimmste, was man sich in dieser Partei vorstellen kann, eine Frau, die sich daheim um die Kinder kümmert.
Genau das wollen aber viele, liebe Genossen, ehrlich; vor allem die Kinder, je kleiner umso mehr!
Also lasst die Familien leben, wie sie wollen - und gebt ihnen, was ihnen zusteht!

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