SP-Haider: "Energie AG soll zu der vom Aufsichtsrat beschlossenen Zusammenarbeit mit dem Verbund zurückkehren"

Nur die Zusammenarbeit von Energie AG und vom Verbund sichert die heimische Wasserkraft und die Eigenständigkeit der österreichischen Unternehmen

Linz (OTS) - "Nach dem zu erwartenden Ende der Gespräche mit der TIWAG soll die Energie AG jetzt - wie vom Aufsichtsrat beschlossen -die Gespräche zur Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft wieder aufnehmen", betont Landeshauptmann-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider. Ein neuer Anlauf in Richtung Verbund-Kooperation wurde auch vom Oö. Landtag am 9. März 2006 beschlossen.

"Durch die Zusammenarbeit von Energie AG und Verbund können die heimische Wasserkraft, die zuverlässige Stromversorgung und die Eigenständigkeit dieser österreichischen Unternehmen gesichert werden", ist LH-Stv. Dipl.-Ing. Haider sicher. Er verlangt daher vom Management der Energie AG umgehend Gespräche mit der neuen Verbundführung. Auf politischer Ebene sollen Gespräche mit der neuen Bundesregierung für einen neuen Anlauf zur Verwirklichung der österreichischen Stromlösung gestartet werden. Gerade angesichts der öffentlichen Diskussion um den Klimawandel wäre die Zusammenarbeit von Energieunternehmen, die Wasserkraft und saubere Energie benützen, wie Verbund und Energie AG, höchst sinnvoll und dringend notwendig.

Eine Mitarbeiterbeteiligung von 0,5 bis 2 % stelle zwar eine Wertschätzung an die MitarbeiterInnen dar, ermögliche jedoch keine Absicherung des Unternehmens. "Das Voest-Modell sollte bei einer Mitarbeiterbeteiligung als Vorbild dienen", betont Erich Haider.

Aus Sicht der SPÖ ist die Kooperation der Energie AG mit dem Verbund als stärkstem österreichischen Stromerzeuger die beste Lösung zur nachhaltigen Sicherung der oberösterreichischen Interessen und zur Sicherung von Wasser und Energie als Kernelemente der öffentlichen Daseinsvorsorge. Entscheidend ist dabei, dass der öffentliche Mehrheitsanteil am Verbund bestehen bleibt.

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