VP-Manhart & VP-Keri: Teddy Kollek wird Namenspate in Wien-Landstraße

Auf Initiative der ÖVP Landstraße soll nach dem ehemaligen Jerusalemer Bürgermeister eine Straße im Bezirk benannt werden

Wien (VP-Klub) - Der langjährige Jerusalemer Bürgermeister Theodor "Teddy" Kollek verstarb Anfang Jänner 2007. Kollek lebte gemeinsam mit seinen Eltern von 1918 bis 1934 im Haus Landstraßer Hauptstraße 147, woran eine Gedenktafel seit seinem 70. Geburtstag erinnert. Er besuchte die Volksschule Eslarngasse, in der Hagenmüllergasse das Gymnasium und die damalige Handelsakademie am Esteplatz. "Mit der Benennung einer Straße oder eines Platzes wollen wir Teddy Kolleks Bezug zu Wien, dem 3. Bezirk und seine politischen Leistungen entsprechend würdigen. Sein Wirken und sein Schaffen werden uns somit immer in Erinnerung bleiben", betonen VP-Bezirksrat Georg Keri, dessen Antrag im Bezirksparlament einstimmig angenommen wurde, und VP-Bezirkrätin Anette Manhart als stellvertretende Vorsitzende der Kulturkommission. Jetzt wird in der Kulturkommission nach einem geeigneten Ort für eine solche Benennung gesucht.

Besondere Verdienste erwarb sich Teddy Kollek während des 2. Weltkrieges wo er die Entlassung von 3.000 Jugendlichen aus deutschen Konzentrationslagern erwirken konnte. In seiner 28-jährigen Amtszeit als Jerusalemer Bürgermeister leistete er einen vielfach gewürdigten Beitrag zum friedlichen Nebeneinander der Religionen.

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