Kdolsky: Mit Ostereiern aus alternativen Haltungssystemen ein Zeichen setzen

Konventionelle Legehennenhaltung ab 2009 in Österreich verboten

Wien (OTS) - "Die bevorstehenden Osterfeiertage sind der ideale Anlass, um mit Ostereiern aus alternativen Haltungssystemen ein Zeichen zu setzen", so Tierschutzministerin Andrea Kdolsky heute, Mittwoch. Derzeit werden in Österreich insgesamt ca. 4,6 Millionen Legehennen im kommerziellen Bereich gehalten. "Der Anteil der Alternativproduktion in Österreich nimmt rasant zu und beträgt mittlerweile ca. 70 Prozent." Das bedeute allein gegenüber 2005 eine Steigerung von 22 Prozent. "Im Vergleich zu unseren Nachbarländern wie beispielsweise Deutschland nehmen wir in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein." ****

Kdolsky erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass Österreich mit der Beschlussfassung des Bundestierschutzgesetzes bei der Käfighaltung - einer sehr umstrittenen Form der Legehennenhaltung - einen mutigen Schritt gewagt habe. Seit 1.1.2005 ist die Errichtung neuer ausgestalteter Käfighaltungen verboten und mit 1.1.2009 wird auch die konventionelle Legehennenhaltung in Österreich verboten. "Die österreichischen Eierproduzenten werden bis dahin ca. 112 Mio. Euro investieren. Zahlreiche Eierproduzenten haben bereits auf Alternativproduktion umgestellt, viele werden noch folgen bzw. befinden sich gerade mitten in der Umbauphase."

"Diese erfreuliche Entwicklung bedeutet aber auch, das Verantwortungsbewusstsein bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu fördern. Gerade zu Ostern können sie ein Zeichen setzen und auch bei den bunten Ostereiern auf Produkte aus alternativen Haltungssystemen zurückgreifen", so die Tierschutzministerin abschließend.

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