FP-Herzog: 5000 neue Wohnungen für Wien erforderlich

FPÖ für Rückkehr zum Gemeindewohnungsneubau

Wien, 02.04.2007 (fpd) - Angesichts des als steigend prognostizierten Wohnungsbedarfs in Wien, ist ein Umdenken im Gemeindebaubereich unumgänglich. Die alten Fertigstellungszahlen von 5000 Wohnungen in der Hauptstadt sollten als Zielvorstellung dienen. Allerdings wird hier auch die Rückkehr zu einem sozialen Wohnbau- der diesen Namen verdient - notwendig sein, so heute der Wiener FPÖ-Stadtrat, Johann Herzog.

Die massiven Zinserhöhungen im städtischen Wohnungsbereich - wo nun mehr statt dem üblichen Kategoriezins, 90% des Richtwertzinses verrechnet werden soll - sind ein Bruch mit der Idee des sozialen Wohnbaus. Ein Richtwert von Euro 4,11 pro m2 für eine A-wertige Wohnung unterscheidet sich durch nicht von den Preisvorstellungen anderer Wohnungsangebote. Die Ausrede, wie sie von der SPÖ gerne verwendet wird, dass keine Zuschläge eingehoben werden, gilt nur in den gemeindebauarmen Bezirken 1-4 und 6-9, so Herzog.

Eine maßlose Mietzinserhöhung von ca. Euro 2,50 auf Euro 4,11 pro m2, benachteiligt vor allem die sozial schwache Bevölkerungsgruppe in Wien. Senioren mit Bedarf nach altersgerechten Wohnverhältnissen, alleinerziehende Mütter und Jugendliche auf der Suche nach einer Startwohnung - hier vor allem Lehrlinge, sind massiv dadurch betroffen, kritisiert Herzog.

Die Zusage von Stadtrat Faymann an der Kategoriemietzins für Gemeindebaubewohner festzuhalten, muss auch die jetzige SPÖ Mehrheit verpflichten. Dies vor allem darum, weil das völlig missglückte Richtwertgesetz von SPÖ und ÖVP gemeinsam zu verantworten ist, so Herzog abschließend. (Schluss)paw

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