Vana: Trotz sinkender Arbeitslosigkeit bleibt für Frauen Arbeitsmarktlage weiter angespannt

Grüne Wien fordern mehr weibliche Vollzeitarbeitsplätze

Wien (OTS) - Die Arbeitsmarktsituation ist für Frauen nach wie vor angespannt, beurteilt Monika Vana, Stadträtin der Grünen Wien, die aktuelle Arbeitslosigkeitsstatistik des Wiener AMS. Die AMS-Zahlen würden einen geringeren Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Frauen als bei Männern belegen. "Frauen sind besonders von versteckter Arbeitslosigkeit und schlechteren Arbeitsmarktchancen gegenüber Männern betroffen. Es muss viel mehr für eine nachhaltige, existenzsichernde Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt getan werden", betont Vana.

Es sei vielfach in Studien belegt, so die Stadträtin, dass atypische Beschäftigung ohne existenzsicherndes Einkommen in erster Linie weiblich ist: Wie im aktuellen Frauenbarometer für Wien evaluiert, reiche bei 60% der Wienerinnen das eigene Erwerbseinkommen nicht für den eigenständigen Unterhalt aus. Schwierigkeiten für Frauen würden u.a. in der Babypause liegen. Vanas Kritik: "Frauen können die beruflichen Nachteile einer Elternkarenz wie Karriereknick und Einkommensverluste in ihrer Erwerbsbiografie kaum mehr wettmachen. Frauen werden mit den Schwierigkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weitgehend alleine gelassen."

Sie fordert daher verstärkte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur raschen Integration von Frauen nach der Babypause, einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung und mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen.

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