Gesunde und umweltfreundliche Schulsachen zu Ostern schenken

Produkte mit dem Österreichischen Umweltzeichen sind ohne giftige Farben

Wien (OTS) - Mal- und Fingerfarben, Wachsmalkreiden, Buntstifte
und Knete für die Kleinen sollen Freude machen und garantiert ungiftig und umweltfreundlich sein. Diese Sicherheitskriterien erfüllt leider nicht jeder Filzstift. Auch Schwermetalle in den Farbpigmenten und als Verunreinigung in den Stiften und Malfarben können sich schädlich auswirken. Die Initiative "Clever einkaufen für die Schule" will Eltern beim Einkaufen von qualitativ hochwertigen Produkten helfen und empfiehlt daher, zu Ostern umweltfreundliche Schulsachen aus dem Umweltzeichensortiment zu schenken. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Kinder lutschen, knabbern und kauen gerne an ihren Farbstiften. Buntstifte mit dem "Spiel.gut" Siegel sind die Stifte nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern auch nach der Spielzeugnorm geprüft. Das CE-Zeichen auf den Malsachen soll gewährleisten, dass die Grenzwerte für Schwermetalle eingehalten werden. Denn die Farben in den Händen der Kleinsten müssen so sicher wie gute Lebensmittel sein.

Filzstifte müssen unbedingt mit einer "belüfteten" Kappe ausgestattet sein. Das verringert das Erstickungsrisiko beim Verschlucken. Der Hinweis auf der Verpackung zur Minenstärke zeigt, ob im Preisvergleich mehr oder weniger Malfarbe zur Verfügung steht. Produkte ohne Gütesiegel geben keine Garantie, dass die Gesundheit der Kinder und der Schutz der Umwelt gewährleistet sind.

Alleine der Weltmarktführer bei Buntstiften produziert jährlich zwei Milliarden Holzstifte, wovon 1,5 Milliarden aus der Produktion in Brasilien stammen. Aneinandergelegt würden diese Stifte fast 7 Mal um die Erde reichen. Dafür werden täglich 2.000 Bäume gefällt. Würden diese in einem Wald gefällt, ginge täglich eine Fläche von der Größe zweier Fußballfelder verloren. Bei Farbstiften und Malsachen, bei denen selbst verschwiegen wird, woher sie kommen, ist die Gefahr groß, dass das Holz aus Kahlschlägen stammt, die den Tropenwald zerstören. Buntstifte mit dem Umweltzeichen gewährleisten, dass das Holz aus einer ökologischen Bewirtschaftung stammt.

Kein Stift ohne Spitzer. Auch Bleistiftspitzer belasten bei ihrer Herstellung die Umwelt unterschiedlich stark. Der größte deutsche Hersteller produziert jährlich rund 50 Millionen Stück pro Jahr. Umso wichtiger ist es deshalb, bei der Anschaffung von Spitzern, Stiften und anderen Schulsachen die richtige Kaufentscheidung zu treffen und auf umweltfreundliche Schulsachen zu setzen. Informationen dazu gibt es auf www.umweltzeichen.at. Das teilt das Lebensministerium abschließend mit.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0002