NÖ: 14,8 % Rückgang der Arbeitslosigkeit und 2,6 % mehr Beschäftigte

Bohuslav: Wirtschaftswachstum und gezielte Fördermaßnahmen greifen

St. Pölten (NÖI) - Seit März 2006 geht die Arbeitslosigkeit kontinuierlich zurück, im März 2007 jetzt um den Rekordwert von 14,8 %. Damit sind in NÖ knapp 7.000 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt waren Ende März beim AMS NÖ 39.883 Personen als arbeitslos gemeldet. Eine absolut erfreuliche Situation, so die zuständige Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, vor allem bei den Personen im Haupterwerbsalter 25 - 49 Jahre, wo der Rückgang bei -15,5 % liegt und bei den 20 - 24 jährigen, wo die Arbeitslosigkeit sogar um 16,2 % abgenommen hat. Zugleich stieg auch die Zahl der unselbständig Beschäftigten seit dem Februar des Vorjahres um 2,6 % oder 13.440 Personen, berichtet Bohuslav.

NÖ liegt damit auch über dem österreichweiten Rückgang von - 12,5 % an positiver 3. Stelle im Bundesländer-Ranking. Die stärksten Rückgänge verzeichnen die Bezirke Waidhofen/Ybbs (-29,8 %), Scheibbs (-29 %), Krems (-27,9 %), Korneuburg und Amstetten mit jeweils - 23 %.

Eine Entwicklung die sicher auf das gute Wirtschaftswachstum zurückzuführen ist, aber auch auf die zahlreichen punktgenauen Förderprojekte von Land und AMS für einzelne Zielgruppen, die jetzt kräftig greifen, meint Bohuslav. So habe man etwa mit der Förderaktion "Job konkret" in den letzten 4 Jahren 3.600 arbeitslose Personen fit für konkrete Arbeitsplätze gemacht, wovon 1.200 Betriebe profitiert haben. Damit werde auch dem drohenden Facharbeitermangel wirksam gegengesteuert. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe profitieren von diesem Modell, weil gerade sie sich die teure Ausbildung eines Mitarbeiters schwer leisten können. Die Erfolgsquote liegt bei 91 %.

Vor allem in der Sachgütererzeugung und am Bau entwickelt sich die Beschäftigungssituation besonders positiv. Durch den milden Winter verzeichnet NÖ auch die geringste Winterarbeitslosigkeit seit 12 Jahren. Trotz der überaus positiven Entwicklung werde man in NÖ aber weiter kräftig in die Arbeitsmarktförderung investieren und allein heuer gemeinsam mit AMS NÖ und den Sozialpartnern 150 Mio Euro für Ausbildung, Beratung und für gezielte Förderprojekte einsetzen. Jeder einzelne Arbeitsplatz sei schließlich wichtig, weil es um Existenz und das Wohl unserer Landesbürger geht, so Bohuslav abschließend.

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