Kindergeld: Belakowitsch-Jenewein sieht Grund zur vorsichtigen Hoffnung

ÖVP soll Weg zurück zur Familienpartei finden

Wien (OTS) - "Endlich scheinen zumindest Teile der ÖVP auf die langjährige FPÖ-Forderung, die Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld aufzuheben, einzuschwenken", meinte heute die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Die Aussagen des neuen ÖVP-Sozialsprechers Werner Amon gäben Grund zur vorsichtigen Hoffnung, dass in der Volkspartei nun doch ein bisschen Bewegung in Sachen Zuverdienstgrenze komme.

Abzuwarten bleibe allerdings, ob es sich bloß um einen Aprilscherz der ÖVP gehandelt habe oder ob Amon bei seiner Meinung bleibe, warnte Belakowitsch-Jenewein. Der ÖVP-Flügel rund um Familienministerin Kdolsky habe ja sofort abgewinkt, würde das doch angeblich 300 Millionen Euro im Jahr kosten. "Diese Phantasiezahlen sind aber durch nichts belegt und scheinen nur Vorwand zu sein, um dem Kapitalismus a la Kdolsky - Kinder in die Betreuung, Frauen um jeden Preis in den Arbeitsprozess - weiter Tür und Tor zu öffnen." Die FPÖ hoffe nun, dass die Volkspartei den Weg zurück zu einer Familienpartei finde und den Vorstellungen Kdolskys endgültig eine Absage erteile.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003