Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: Mehr Geld für den Sport - 100 Millionen Euro-Grenze erstmals überschritten

Besondere Förderung für die Handball-Nationalmannschaft für Heim-EM 2010

Wien, 2. April 2007 (OTS) - "Mit dem Doppelbudget 2007/2008 setzt die Bundesregierung den erfolgreichen sportpolitischen Weg der letzten Jahre fort. Es wird auch in den kommenden Jahren mehr Geld für den Sport geben. Das schafft Planungssicherheit für unsere Verbände, ermöglicht langfristige Investitionen in Sport- und Bewegungsprogramme und bildet die Grundlage für künftige sportliche Erfolge", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Österreichischen Handball Nationalmannschaft im "Haus der Sports". Im Jahr 2007 gibt es erstmals über 100 Millionen Euro für den Sport, davon 60 Millionen Euro an besonderer Bundessportförderung. Bis 2008 gibt es weitere 48 Millionen Euro für die EURO 2008, zusätzlich 1,6 Millionen für die Olympia-Bewerbung 2014 und eine Erhöhung der Spitzensportförderung von 2,7 auf 4,7 Millionen Euro. Das sei Ausdruck des "Engagements der Bundesregierung für alle Bereiche des Sports - vom Breitensport über Spitzensport bis hin zu Großsportveranstaltungen", so Lopatka. ****

Dieses "Mehr an Geld für den Sport" ermögliche auch eine optimale Vorbereitung auf die Handball EM 2010 in Österreich, so der Sportstaatssekretär. Die Politik schaffe bestmögliche Rahmenbedingungen für sportliche Erfolge. "Mit dem Bundessport-förderungsgesetz und dem Doppel-Budget 2007/2008 haben wir unsere Aufgabe erfolgreich gelöst. Jetzt geht es darum, dass Verband und Sportler diese Rahmenbedingungen optimal ausnützen, um auch den dazugehörigen sportlichen Erfolg bei der Heim-EM in 1.023 Tagen zu erzielen." Mit der heutigen Unterschrift der Funktionäre, Trainer und Spieler der Österreichischen Handball-Nationalmannschaft setze der ÖHB einen "einzigartigen Schritt, dass die Spieler alles unternehmen, um die Europameisterschaft sportlich erfolgreich zu gestalten". Die Vertragsunterzeichnung zeige die Bedeutung der Veranstaltung auf und unterstreiche, "dass die Spieler ihre Verantwortung, sich optimal auf dieses Ereignis vorzubereiten, wahrnehmen", sagte Lopatka.

"Um athletische Defizite aufzuholen, wurde gemeinsam mit dem IMSB ein Projekt entwickelt, das unsere Spieler an die internationale Spitze heranführen soll. Wichtig dabei ist, dass jeder Spieler seine Verantwortung akzeptiert, die Leistungssteigerung durch regelmäßiges und intensives Individualtraining herbeizuführen", betonte Lopatka. Allein dafür werden heuer 65.000 Euro über Top Sport Austria investiert. Das Staatssekretariat für Sport unterstützt darüber hinaus die Vorbereitung der Handball-EM mit rund 600.000 Euro. An Basisfinanzierung erhält der ÖHB aus der Besonderen Bundesportförderung 2007 rund 265.000 Euro. Zusätzlich stehen aus der Projektförderung besonders für den Nachwuchsbereich für Trainer und Betreuer bzw. Trainingsaufenthalte und Wettkämpfe rund 400.000 Euro im Jahr 2007 zur Verfügung. "Die Erfolge können sich sehen lassen, junge österreichische Spieler entstammen alle aus Projekten der Nachwuchsförderung des BKA, die Jugend- und Juniorenmannschaften waren in den letzten Jahren regelmäßig für Europameisterschaften qualifiziert."

Die sportliche wie wirtschaftliche Dimension dieser Veranstaltung sei nicht hoch genug einzuschätzen, so Lopatka weiter. "Die Herren Handball-EM 2010 bringt die europäische Elite nach Österreich. Wer die Handball-Begeisterung in Deutschland, Ungarn, Slowenien oder Kroatien kennt, kann erahnen, welcher Fanansturm da auf uns zukommt." Die Austragungsorte Graz, Linz, Innsbruck, Wr. Neustadt und Wien seien vom 19. bis zum 31. Jänner 2010 der "Nabel der Handballwelt". Das zeige der Vergleich mit der Handball-EM in der Schweiz, die von 850 Millionen Zuschauern verfolgt und von 120 Radio- und Fernsehstationen übertragen wurde, so der Sportstaatssekretär.

Insgesamt sei man auf einem guten Kurs, dem Motto der Heim-WM "Magic Moments for Handball" mit einer schlagkräftigen österreichischen Mannschaft gerecht zu werden, so der Sportstaatssekretär. "Wir haben den Nachwuchs verstärkt gefördert und mittlerweile Legionäre in Deutschland und Spanien. Das ist ein Zeichen, dass in Österreich nicht so schlecht Handball gespielt wird." Darüber hinaus habe der ÖHB mit der Junioren-EM im August und der U20-EM im Sommer seine Qualitäten als hervorragender Veranstalter unter Beweis gestellt. "Jetzt liegt eine besondere Verantwortung bei den Spielern selbst, die die einmalige Chance haben werden, bei einer Europameisterschaft im eigenen Land zu spielen. Sie sind in den kommenden Jahren als Botschafter der EM unterwegs. Gemeinsam wollen wir diese Handball EM 2010 in Österreich zu einem echten Handballfest für Athleten, Veranstalter und Fans werden lassen, an das man sich auch noch Jahre danach gerne zurück erinnert", so Lopatka abschließend.

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