Kukacka: ÖVP will das Modell der Mitarbeiterbeteiligung konsequent in Industrie und Wirtschaft ausbauen

ÖVP-Infrastruktursprecher begrüßt geplante mehrheitliche Voest-Übernahme durch Böhler-Uddeholm

Wien (ÖVP-PK) - "Ich begrüße es ausdrücklich, wenn die mehrheitlich österreichische Voest die Mehrheit an Böhler-Uddeholm übernehmen will, denn beide Unternehmen sind Beispiele für eine erfolgreiche Privatisierung!", erklärte heute, Montag, ÖVP-Infrastruktursprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka. "Erst durch die Privatisierung wird die Übernahme möglich, erst dadurch haben beide Unternehmen die nötige Stärke und Ertragskraft erlangt, um eine gemeinsame Zukunft eingehen zu können." Die gesamte Kampagne, die vom Vorsitzenden der SPÖ OÖ Erich Haider wahrheitswidrig und politisch im höchsten Maße unfair gegen die Voest-Privatisierung 2003 geführt wurde, sei völlig in sich zusammengebrochen. Haiders Argument, dass zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr seien, war nicht nur falsch, sondern das Gegenteil ist eingetreten. "Zehntausend Arbeitsplätze wurden seit der Privatisierung neu geschaffen", stellt Kukacka fest. ****

Die Voest-Böhler-Neu werde auch sicher nicht wieder in die früheren verstaatlichten Zustände zurückfallen, ist sich Kukacka sicher. "Beide Unternehmen sind erfolgreich an der Börse, konzentrieren sich auf ihr Geschäft und wollen, wie Generaldirektor Wolfgang Eder eindeutig feststellte, keinen operativen Einfluss der Politik aufs Unternehmen."

"Diese österreichische Lösung ist richtig, auch wenn klar sein muss, dass internationale Firmenübernahmen auch in Österreich möglich sein müssen und keine Einbahnstraßen sein dürfen. Österreichische Unternehmen haben in der Vergangenheit auch Unternehmen höchst erfolgreich im Ausland gekauft, und wir wollen, dass diese Exportoffensive auch in Zukunft möglich ist."

Ferner wird durch diese österreichische Lösung die Chance gestärkt, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle in österreichischen Unternehmen weiter zu entwickeln. Die Voest hat mit über zehn Prozent Mitarbeiterbeteiligung den höchsten Stand aller börsennotierten Gesellschaften. Solche Modelle sind bestens geeignet, Mitarbeiter fair an den Unternehmensgewinnen zu beteiligen. Zudem steigert sich die Identifikation der Mitarbeiter und ihr Verantwortungsbewusstsein für das gemeinsame Unternehmen! Diesen Weg will die ÖVP weiter konsequent in der österreichischen Industrie und Wirtschaft ausbauen", schloss der ÖVP-Infrastruktursprecher.
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