Arbeitslosigkeit: Strache sieht keinen Grund für Jubelrufe

Eine Erfolgsbilanz sieht anders aus - Koalition ist Konzepte für neue und offensive Arbeitsmarktpolitik bis heute schuldig geblieben

Wien (OTS) - Keinen Grund für Jubelrufe sieht FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in den Arbeitslosenzahlen für März. Eine Trendwende am Arbeitsmarkt sei weit und breit nicht in Sicht, die schlechte alte Tradition des Versteckens von Arbeitslosen in Schulungen werde munter fortgesetzt.

Überhaupt sei gerade die Freude von Minister Bartenstein etwas unverständlich. "Im März 2000, kurz nachdem Bartenstein sein Amt als Arbeits- und Wirtschaftsminister angetreten hat, betrug die Zahl der Arbeitslosen 251.006 Personen", erinnerte Strache. "Im März 2007 betrug sie 296.800. Eine Erfolgsbilanz sieht anders aus." Hier von einer "Talfahrt" zu sprechen sei wohl etwas verwegen.

Überhaupt beruhe der angebliche Rückgang der Arbeitslosenzahlen lediglich darauf, dass immer mehr Menschen gezwungen seien, sich mit schlecht bezahlten Teilzeitjobs durchs Leben zu schlagen, erklärte Strache. Das könne wohl kein tragfähiges Zukunftsmodell sein.

Bis heute sei die rot-schwarze Koalition Konzepte für eine neue und offensive Arbeitsmarktpolitik schuldig geblieben, betonte Strache. "Die Menschen brauchen Beschäftigung und keine oft zweifelhaften Schulungsmaßnahmen. Das sollte Arbeitslosenminister Bartenstein endlich einmal beherzigen."

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