3. Förder-Call für heimische Kreativwirtschaft - creativ wirtschaft austria: Jetzt einreichen!

Mehr als 1,4 Mio. Euro für kreative und innovative Musik-, Multimedia-, Design-Projekte - Leimüller: "Innovationsland Österreich braucht mehr starke Kreativbetriebe"

Wien (PWK243) - "Das ImpulsProgramm creativwirtschaft ist das
erste bundesweite Förderprogramm für Kreativprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen, Gründerinnen und Gründern. Es stellt einen wesentlichen Impuls für die österreichische Kreativwirtschaft dar:
Mehr als 1,4 Millionen Euro stehen für Projekte mit Marktpotenzial aus den Kreativbereichen Musik, Multimedia und Design bereit." Mit diesen Worten begrüßt Gertraud Leimüller, seit Jahresbeginn die neue Vorsitzende der arge creativ wirtschaft austria, den dritten so genannten Call des durch die austria wirtschaftsservice (aws) abgewickelten Förderprogramms. "Denn", so Leimüller: "Als Innovationsland brauchen wir mehr starke Kreativbetriebe". Informationen zu den Einreichungsmodalitäten sind auf www.impulsprogramm.at zu finden. Die Einreichfrist läuft von heute, Montag, 2. April, bis 7. Mai 2007.

"Die Kreativwirtschaft hat ein großes Potenzial. Es ist wichtig, dass wir die Unternehmen unterstützen und ihnen sinnvolle, leicht zugängliche Förderungen anbieten", betont Leimüller. Neben Forschung und Technologie sei eine starke Kreativlandschaft eine wichtige Voraussetzung, um aus Österreich ein erstklassiges Innovationsland zu machen: "Wie sollen Hightechprodukte vermarktet werden, wenn ihnen das passende Design fehlt?"

Das ImpulsProgramm creativwirtschaft wurde von der aws und der Wirtschaftskammer Österreich als Trägerin der arge creativ wirtschaft austria 2004 gegründet und im November 2006 in die aws eingegliedert, um der Kreativwirtschaft eine umfassende Anlaufstelle, einen so genannten One-Stop-Shop, zu bieten. Neben dem zentralen Angebot der iP-Förderung hält die aws zudem weitere Förderinstrumente mit Relevanz für Unternehmen in der Kreativwirtschaft, etwa die KMU-Innovationsförderung "Unternehmensdynamik", Mikrokredite sowie Bürgschaften und Prämien im Rahmen der Jungunternehmerförderung, bereit.

Um die Arbeit der Kreativbranchen zur Innovationsleistung Österreichs besser sichtbar zu machen und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zu verbessern, plant die arge creativ wirtschaft austria eine Ausweitung ihrer Tätigkeiten:
Kreativwirtschafts-Expertin Leimüller: "Jeder redet über Kreativität. Wir müssen jedoch dorthin kommen, dass kreative Leistungen, die vielfach per Knopfdruck über das Internet zugänglich gemacht und verbreitet werden können, auch fair bezahlt werden. Und wir brauchen, genauso wie im Hightech-Bereich, Risikokapital, um Kreativleistungen über die Grenzen Österreichs hinaus vermarkten zu können." Die Vorsitzende kündigte an, vor allem für junge Betriebe der Creative Industries Unterstützungsinstrumente zu entwickeln, um ihnen früh einen professionellen Marktauftritt zu ermöglichen.

Die creativ wirtschaft austria <www.creativwirtschaft.at> ist eine überparteiliche und unabhängige Interessensorganisation für die Creative Industries und in der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ angesiedelt. (JR)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
arge creative wirtschaft austria
Mag. Inga Focke
Geschäftsführerin der arge creativ wirtschaft austria
Tel.: (++43) 0590 900-4471
Fax: (++43) 0590 900-258
creativwirtschaft@wko.at
www.creativwirtschaft.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0001