Pflege: Kickl kritisiert Ankündigungspolitik Buchingers

FPÖ verlangt Erhöhung des BIP-Anteils an den Ausgaben für Pflege

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Ankündigungspolitik von Sozialminister Buchinger im Pflegebereich kam heute von FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl, der die Meinung äußerte, dass SPÖ und ÖVP versuchten, sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuzuspielen, und zwar auf dem Rücken der Betroffenen.

Aber selbst wenn Buchingers Modell umgesetzt würde, sei dies noch immer viel zu wenig für eine tatsächliche Entschärfung der Problematik, stellte Kickl klar. Zuerst müsse die längst überfällige Valorisierung des Pflegegeldes vorgenommen werden. Gefragt sei eine nach vorne gerichtete Lösung. Eine solche wäre die Erhöhung des BIP-Anteils an den Ausgaben für die Pflege um 0,9 auf 2 Prozent. In Dänemark etwa würden 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Pflege älterer Menschen zur Verfügung gestellt, während Österreich lächerliche 1,1 Prozent des BIP aufwende.

Seit Jahren warte die österreichische Bevölkerung auf ein engagiertes Vorgehen seitens der Politik in dieser Frage. Aber stattdessen würden SPÖ und ÖVP lieber Animositäten austauschen, meinte Kickl.

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