Amon: Entweder man exekutiert Zuverdienstgrenze, oder man schafft sie ab

Wahlfreiheit für Amon im Mittelpunkt der Diskussion

Wien (OTS) - ÖVP-Sozialsprecher und ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon bekräftigte heute, Sonntag, seine Aussagen, wonach eine Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld "nicht sinnvoll ist, wenn sie ohnehin nicht exekutiert" werde. Es gehe - vor allem, was die Frage des Umgangs mit den vergangenen Jahren betreffe - um Rechtssicherheit für die Betroffenen. "Ich habe kein Problem, wenn man - für Vergangenheit und Zukunft - das exekutiert, was schon bisher gegolten hat. Wenn man das aber nicht tut - und für die Vergangenheit gibt es hier einiges an Problemen -, hat eine Zuverdienstgrenze keinen Sinn", zeigte sich Amon überzeugt.

Nicht nachvollziehen konnte der ÖVP-Sozialsprecher die Aussagen aus dem Familienministerium, dass es sich bei einer Abschaffung der Zuverdienstgrenze um ein "falsches familienpolitisches Signal" handle. "Entweder, man steht für Wahlfreiheit, was heißt, dass die Eltern wählen können, ob sie das Kinderbetreuungsgeld für externe Betreuung einsetzen oder als partiellen Einkommens-Ersatz nützen, oder man steht eben nicht dafür", so Amon.

Abschließend verwies Amon darauf, dass er bereits in den Jahren 2004 und 2005 die gleiche Position in dieser Frage eingenommen habe (siehe etwa APA0404, 16.Jän 2004, sowie APA0178, 23.Jul 2005).

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Bundesleitung
PR & Kommunikation
Tel.: +43 1 40 141 224
Fax: +43 1 40 141 229
E-Mail: presse@oeaab.com
www.oeaab.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001