SP-Haider: "Mehr Chancen für Frauen im Bildungsbereich!"

Oberösterreicherinnen verdienen 2.300 Euro im Jahr unter Durchschnitt

Linz (OTS) - Bildungs- und Frauenpolitik - das sind zwei der
großen Schwerpunkte der SPÖ Oberösterreich für 2007. Dass die Sozialdemokraten damit punktgenau unterwegs sind, zeigt eine neue Gender-Budget-Analyse des Wirtschaftsforschungsinstituts: Drei Viertel der Beschäftigten im Bildungsbereich sind in Oberösterreich Frauen, aber in den Leitungsfunktionen sind die Frauen deutlich unterrepräsentiert. Tatsache ist, dass Oberösterreich bei der Einkommensentwicklung bei den Frauen an vorletzter Stelle rangiert. "Die Situation der Frauen entscheidend zu verbessern, ist eine ganz große Herausforderung. Grund genug für die SPÖ, 2007 zum 'Jahr der Frauen' in unserem Bundesland zu erklären", so Landesparteichef Erich Haider.

Der Bildungsbereich in unserem Bundesland ist eindeutig "weiblich". So sind in Kindergärten 99,5 % der Beschäftigten Frauen, während der Frauenanteil im Lehrkörper an Fachhochschulen nur knapp ein Viertel beträgt. Frauen verdienen dabei in fast allen Bereichen deutlich weniger als Männer.

Während österreichweit weibliche Arbeitnehmerinnen ein Bruttoeinkommen in der Höhe von 27.881 Euro jährlich beziehen, verdient eine Oberösterreicherin im selben Zeitraum insgesamt nur 25.568 Euro, also um 2.313 Euro weniger. Im Bundesranking belegt Oberösterreich damit nur den enttäuschenden vorletzten Platz. Lediglich Vorarlbergs Frauen verdienen in Österreich noch schlechter. Mit den Bezirken Freistadt, Schärding und Rohrbach finden sich sogar gleich drei oberösterreichische Bezirke unter den zehn für die Frauen einkommensschwächsten österreichischen Bezirken.

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