ÖSTERREICH: Der "mittellose" Investmentbanker Wolfgang Flöttl verkaufte 2006 Bermuda-Grundstück um 20,8 Millionen US-Dollar

Dramatische Ausweitung der Spannungen zwischen Bawag und Flöttl jun.

Wien (OTS) - Die Spannungen zwischen der Bawag und dem früher für sie tätigen Investmentbanker Wolfgang Flöttl könnten sich dramatisch ausweiten. Die Bawag überprüft derzeit den Verkauf eines Grundstückes mit Villa von Wolfgang Flöttl auf den Bermudas im Jahr 2006 um 20,8 Millionen US-Dollar. Flöttl könnte damit der Bank Vermögensteile entzogen haben, auf die sie wegen offener Forderungen an Flöttl Ansprüche erhebt, heißt es in der Bank. Denn der Verkauf erfolgte zu einem Zeitpunkt, zu dem die Bawag noch glaubte, auf Flötts Vermögen zugreifen zu können. Dies berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen (Sonntags-) Ausgabe.

Der Banker Wolfgang Flöttl, dessen Karibik-Geschäfte für die Bawag zu einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro führten, hatte bereits im Jahr 2000 und neuerlich im vorigen Sommer erklärt, "mittellos" zu sein. Doch die ÖSTERREICH vorliegenden Kopien des Kaufvertrages und des Grundbuchs von Bermuda belegen, dass Flöttl im April 2006 eine Liegenschaft auf der Promi-Insel Bermuda an den US-Staatsbürger und Gas-Magnaten Aubrey K. McClendon verkaufte.

Den internen Prüfberichten der Bawag zufolge galt das Grundstück als nicht veräußerbar. Der Deal ist ihr offenbar entgangen. Die Bawag lässt jetzt alle rechtlichen Aspekte und die Möglichkeit, bei Flöttl auf Vermögen zuzugreifen, prüfen. Der Anwalt Flötts, Herbert Eichenseder zu ÖSTERREICH: "Das Grundstück war niemals Eigentum der Bawag".

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