Schaunig: "Wohnbaupolitik muss an die gesellschaftlichen Bedürfnisse angepasst werden!"

Forderung nach effektiver Wohnbauförderung, einer Mietzinsbegrenzung und Forcierung des barrierefreien Bauens sowie der Errichtung von Pflegedienstwohnungen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Ergebnisse der jüngsten Studie des WIFO zum Wohnbau, wonach unter anderem die Bereitstellung von sozialem Wohnbau sowie das Bauvolumen in den nächsten Jahren kräftig steigen muss, um den Bedarf an Wohnungen abzudecken, untermauere die wohnbaupolitischen Forderungen der SPÖ, sagte heute, Samstag, die Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Gaby Schaunig. Im Hinblick auf die Wohnbauförderung betonte Schaunig, "dass das Geld gezielter eingesetzt werden muss, um all jene, die durch die Wohnungskosten massiv finanziell belastet werden, besser unterstützen zu können".

Da für immer mehr Kärntnerinnen und Kärntner das Wohnen zu einem Luxus wird, sprach sich Schaunig für eine generelle Mietzinsbegrenzung aus. "Maximal dreißig Prozent des Einkommens sind genug", so der Appell der Kärntner SPÖ-Vorsitzenden für ein leistbares Wohnen. Ebenso sollten die Mittel für die Wohnbauförderung aufgestockt werden, um dem steigenden Bedarf an finanzieller Hilfestellung Rechnung zu tragen, so Schaunig.

Ein zentrales Anliegen der SPÖ-Chefin ist es, beim Wohnbau und der Wohnbauförderung der demographischen Entwicklung und damit der älter werdenden Generation besonderes Augenmerk zu schenken. "Barrierefreies Bauen sowie die Bereitstellung von Pflegedienstwohnungen für PflegerInnen in Wohnblocks und großen Siedlungsgebieten gewährleistet nicht nur eine bessere Betreuung und die Erhöhung der Lebensqualität der zu Betreuenden, sondern ermöglicht auch den längeren Verbleib von Menschen in ihrer eigenen Wohnung", so Schaunig. Es sei ihr Wunsch, ein Pilotprojekt mit Pflegedienstwohnungen für Pflegepersonal in einem dicht bewohnten Gebiet, etwa im Klagenfurter Stadtteil Fischl oder Welzenegg, so rasch wie möglich zu realisieren, hofft Schaunig auf die Bereitschaft, dafür auch den entsprechenden Wohnraum zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Die Rolle des Wohnbaus als Konjunkturmotor dürfe nicht unterschätzt werden, wies Schaunig darauf hin, dass laut der Wohnbauexpertin des WIFO, Margarete Czerny, eine Gesamtinvestition von einer Milliarde Euro 12.000 Arbeitsplätze für Österreich bedeute. Die Investition in den Wohnbau sei ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, da durch diesen in Kärnten zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen würden, schloss Schaunig.

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