WESTENTHALER: www.melkkuh.at - Initiative PRO Autofahrer mit Belastungsrechner jetzt online!

Autofahrer sind für die neue Regierung die Melkkühe der Nation

Wien (OTS) - Ab sofort ist die Internet-Plattform www.melkkuh.at online und soll allen verärgerten Autofahrer und Pendler eine Möglichkeit geben, ihren Unmut über die ungeheuerlichen Mehrbelastungen durch die neue Regierung kundzutun. "Keine Bevölkerungsgruppe wird von der großen Koalition so ausgenommen wie die Autofahrer und Pendler. Daher hat das BZÖ diese überparteiliche Initiative PRO Autofahrer ins Leben gerufen", so der Initiator der Initiative, BZÖ-Klubobmann Peter Westenthaler.

Die österreichischen Pendler und Autofahrer müssen mit insgesamt neun Mehrbelastungen neuen Steuern und Gebührenerhöhungen rechnen, die auf der Online-Plattform www.melkkuh.at genau aufgeschlüsselt sind. "Alleine durch die Erhöhung der Mineralölsteuer werden den Pendlern 540 Millionen Euro mehr aus den Taschen gezogen. Mittlerweile kassiert der Finanzminister bereits 61 Prozent des Literpreises für Super-Benzin", sagt Westenthaler. Auf www.melkkuh.at findet sich daher ein spezieller Belastungsrechner, der für jeden Autofahrer individuell die jährlichen Mehrkosten durch die Steuererhöhung berechnet. Ein Pendler von Feldbach nach Graz, der ein Diesel-Fahrzeug fährt, muss jährlich etwa rund 100 Euro mehr bezahlen.

"In diesen unheimlichen Mehrkosten sind Gebührenerhöhungen wie das teurere Parken in Wien, die teurere Vignette oder drohende Steuern -wie etwa die angedachte CO2-Steuer - noch gar nicht berücksichtig", betont der BZÖ-Klubchef und lädt alle Verärgerten und Enttäuschten ein, sich dieser überparteilichen Plattform anzuschließen. Westenthaler: "Sollten SPÖ und ÖVP nicht einlenken, werden wir eine österreichweite Unterschriftenaktion gegen diesen Anschlag auf Autofahrer starten." Der BZÖ-Klubchef kann sich als letzte Konsequenz auch ein Volksbegehren zur Wahrung der Interessen der rund zwei Millionen Pendler vorstellen. Als Gegenmodell der Belastungen wird das BZÖ die steuerliche Absetzbarkeit der Fahrtkosten von und zur Arbeit im Parlament beantragen. "Das ist im Hinblick auf die Steuermehreinnahmen des Bundes finanzierbar und wäre ein vernünftiger Gegenpol zur lächerlichen Erhöhung der Pendlerpauschale um zehn Prozent", schließt Westenthaler. (Schluss) ms

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