"profil": Albertina zeigt im Herbst die Bestände der Privatsammlung Batliner

Schröder: "Die Chancen, die Sammlung als Dauerleihgabe zu erhalten, sind intakt"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird die Albertina in ihrer großen Herbstausstellung die Bestände der Privatsammlung Batliner zeigen. Die Ausstellung startet am 13. September unter dem Titel "Die Sammlung Batliner. Von Monet bis Picasso". Auf 2000 Quadratmetern werden zwischen 150 und 180 Werke der Privatsammlung gezeigt, ergänzt um ebenso viele Werke aus den Archiven der Albertina. Direktor Klaus Albrecht Schröder rechnet mit 400.000 Besuchern.

"Wir besitzen Grafiken derselben Künstler, von denen Herbert Batliner zentrale Malereien zeigen will", begründet Schröder die Zusammenarbeit. "Die beiden Sammlungen ergänzen sich hervorragend." Die Batliner-Schau ersetzt die geplante Ausstellung der Spätwerke Oskar Kokoschkas, die auf März 2008 verschoben wurde.

Die Albertina zählt auch zu den Favoriten für den Erhalt der Sammlung als Dauerleihgabe. "Der Kreis der Brautwerber hat sich auf eine Handvoll Museen reduziert", bestätigt Schröder gegenüber "profil". "Man soll nicht über ungelegte Eier gackern, aber die Chancen für die Albertina, die Sammlung als Dauerleihgabe zu erhalten, sind intakt. Würden wir die Sammlung erhalten, wäre dies die größte Bereicherung der österreichischen Museumslandschaft der jüngeren Geschichte."

Seit Herbert Batliner seine Sammlung aus dem Salzburger Museum der Moderne abgezogen hat, sucht der Liechtensteiner Sammler und Finanztreuhänder nach einem "international anerkannten Museum", dem er seine Werke anvertrauen will. Die Sammlung Batliner zählt zu den wichtigsten Privatsammlungen der Welt und enthält Hauptwerke der klassischen Moderne.

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