Hlavac erfreut über "positive Steigerungen bei Integration"

Trunk - "Kein expliziter Ansatz im Budget zu Modellregionen"

Wien (SK) - Sie sei erfreut über die "positiven Steigerungen im Bereich von Integration und Flüchtlingswesen", unterstrich SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac am Freitag im Nationalrat. Klar sei aber auch, dass die "Integration nicht nur Aufgabe des Innenressorts, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist", so Hlavac. Es sei "bedauerliche Tatsache, dass im Budget kein expliziter Ansatz zur Entwicklung von Modellregionen vorhanden ist", so SPÖ-Tourismussprecherin Melitta Trunk. Aber auch zur "Weiterentwicklung in Richtung Ganzjahres-Tourismus" fehle ein expliziter Ansatz im Budget, so Trunk, die darauf verwies, dass Tourismus eine Querschnittsmaterie sei, in die auch Bereiche wie "Bildung, Wissenschaft und Forschung zu implementieren sind". Aber auch die Familien- und Frauenpolitik sei hier gefordert, so Trunk angesichts des Umstands, dass es zu flächendeckenden Kinderbetreuungsplätzen kommen müsse, um im Tourismus tätigen Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. ****

Sie sei froh, dass Unterrichtsministerin Claudia Schmied besonders darauf hingewiesen hat, dass es im Bereich von Kindern mit Migrationshintergrund besonderer Förderung bedarf, um zu Chancengerechtigkeit zu kommen. Auch sei dies eine Maßnahme im Bereich von Integration, die im Dienste der sozialen Sicherheit sei, ergänzte Hlavac, die vor sozialen Spannungen warnte. Im Gesundheitsbereich sei eine "bestmögliche Versorgung" das ambitionierte Ziel, so Hlavac, die sich überzeugt zeigte, "dass wir etwas Gutes zustande bringen werden".

Trunk - "Verkehrszugänge wesentlich für Tourismus"

Zum Thema Querschnittsmaterie Tourismus ergänzte Trunk, dass auch die "Verkehrszugänge ganz wesentlich für den Tourismus sind". Lob von Trunk gab es für den Bereich des Wirtschaftsministeriums, wo es im Segment Technologie Gender-Budgeting-Grundsätze gebe - ein Element, das sie gern auch auf andere Bereiche ausgeweitet sehe, ergänzte die SPÖ-Tourismussprecherin abschließend. (Schluss) mb

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