Eder: Straße und Schiene sind Lebensadern für Wirtschaftsstandort

Wien (SK) - "Ich glaube grundsätzlich, dass dieses Budget dazu geeignet ist, die Zukunft aktiv zu gestalten", konstatierte der SPÖ-Bereichssprecher für Energie, Infrastruktur und Verkehr am Freitag im Nationalrat. Der Bereich Infrastruktur spiele eine wichtige Rolle und man gehe dabei in die richtige Richtung. Der Schwerpunkt liege bei der Schiene mit 6,4 Milliarden Euro und die Straße erhalte 4,6 Milliarden Euro. Der Brennerbasistunnel erhalte eine Sonderfinanzierung außerhalb des Budgets, wo man auch die Nachbarn Italien und Deutschland sowie die EU einbinden müsse. "Straße und Schiene sind unsere Lebensadern und wir brauchen sie für den Wirtschaftsstandort Österreichs", unterstrich Eder. ****

"Uns muss bewusst sein, dass mit der Osterweiterung der Güterverkehr zunahm und noch weiter zunimmt", hielt Eder fest. In Wien sei das Güterverkehrsaufkommen um 40 Prozent angestiegen und von Experten werde erwartet, dass ein weiterer Anstieg auf bis zu 70 Prozent bis 2011 bzw. 2012 zu erwarten sei. Ziel müsse es nun sein, dieses vermehrte Güterverkehrsaufkommen auf die Bahn oder auf die Schifffahrt zu verlagern. Wien handle mit dem Ausbau des Hafens vorbildhaft und schaffe so einen wichtigen Knotenpunkt zwischen Schiene, Straße und Schifffahrt.

Im Bereich der Bahn würden mit dem Ausbau der Westbahnstrecke und der Nord-Süd-Verbindung deutliche Akzente gesetzt, erklärte der SPÖ-Abgeordnete. Bedenken müsse man allerdings, so Eder, dass, wenn der Koralmtunnel im Programm sei auch der Semmeringtunnel fertig gestellt werden müsse. (Schluss) sw

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