BZÖ-Strutz: Neustrukturierung der Kärntner Landesholding ist wichtiger Meilenstein für Wirtschaftsstandort Kärnten

Unter Schaunig schrumpft SPÖ-Einfluss auf allen Ebenen

Klagenfurt (OTS) - Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende
der Kärntner Landesholding, LAbg. Dr. Martin Strutz, bezeichnet die heutige Vorstandsbestellung in der Kärntner Landesholding als einen wichtigen Meilenstein für die wirtschaftspolitische Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Kärnten. "Wir sind dem Ziel der Schaffung eines zentralen Steuerungsorgans für sämtliche Wirtschaftsagenden und einer gemeinsamen Organisation der Wirtschaftsförderung einen großen Schritt näher gekommen", so Strutz.

Strutz bezeichnet die heutigen Beschlüsse als vollen Erfolg für das BZÖ und sagte, dass das, was das BZÖ vor Jahren vorgeschlagen habe, heute eins zu eins umgesetzt wurde. Dabei ist es gelungen, die Entpolitisierung der Landesgesellschaften voran zutreiben, ein Reduzieren der Aufsichtsratsfunktionen vorzunehmen und der Landesregierung die Leitlinienkompetenz bei der Wirtschaftsförderung zu überantworten. Sichergestellt ist, dass der KWF seine Unabhängigkeit im Bereich der operativen Abwicklung von Fördergeldern behält.

Auffallend sei, dass sich die SPÖ unter der Parteivorsitzenden Schaunig nur negativ in die Strukturreform eingebracht habe. Ein gemeinsamer Beschluss, der die Basis für eine gedeihliche Gestaltung der Wirtschafsholding ist, wurde aus rein parteipolitischen Überlegungen - wie auch in der Vergangenheit bei der Hypo -verhindert. Während die Vertreter von ÖVP und BZÖ auch das Zurückziehen der von den Parteien nominierten Aufsichtsräte in der Hypo beschlossen haben, um damit den Vorständen ein Mitsprache- und Informationsrecht zu sicher, beharrte Schaunig auf dem parteipolitisch nominierten Vertreter der SPÖ. Mit ihrem Verhalten erweist die SP-Vorsitzende ihrer Partei aber einen Bärendienst. Unter ihrer Vorsitzführung hat die SPÖ Schritt für Schritt an Einfluss im Wirtschaftsbereich verloren. Und auch heute muss Schaunig zur Kenntnis nehmen, dass ihre Strategie ihre persönliche Mitarbeiterin ins Rennen zu schicken, nicht von Erfolg gekrönt war. Die SPÖ hat aufgrund der Strategie von Schaunig den politischen Einflussbereich leichtfertig vergeben, sagte Strutz.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002