Haimbuchner zu Eurofighter: "Bedenkliche Erinnerungslücken"

Welche Rolle spielte LH Pühringer bei der Typenentscheidung?

Wien (OTS) - "Bedenkliche Erinnerungslücken wies Frau Erika
Rumpold bei ihrer letzten Befragung am Dienstag auf", so der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dr. Manfred Haimbuchner, freiheitliches Mitglied des Untersuchungsausschusses bezüglich der Beschaffung von Kampfflugzeugen.

"Angeblich hat Frau Rumpold mit zahlreichen Persönlichkeiten aus der Politik, der Wirtschaft und den Medien Gespräche geführt, jedoch konnte sie sich nur an wenige erinnern. Darunter waren Personen, welche mit der Typenentscheidung wenig zu tun hatten, wie Pilz, Kogler und Häupl.
Interessanterweise konnte sie sich aber ausgerechnet an den oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer erinnern. Als Abgeordneter aus Oberösterreich frage ich mich, worüber Pühringer mit Frau Rumpold gesprochen hat und welche Rolle der Herr Landeshauptmann bei der Typenentscheidung gespielt hat", so Haimbuchner.

"Die Befragungen des Ehepaares Rumpold haben", so der FPÖ-Abgeordnete, "genügend Anhaltspunkte für weitere Nachforschungen geliefert. Vor allem im Bezug auf Nachfragen bei Persönlichkeiten bzw. "opinion leaders", die durch das Lobbying der Rumpolds beeinflusst worden sein sollen. Oder handelt es sich vielmehr gar um Scheinrechnungen, die merkwürdiger Weise lediglich runde Zahlen aufweisen und keine Kommastellen beinhalten", so Haimbuchner in seiner Zusammenfassung vor der Osterpause des Eurofighter-Unterschuchungsausschusses.

"Brigadier Knoll war für uns ebenfalls eine sehr wertvolle Auskunftsperson.
Seine Aussagen bestätigten, dass die Lizenen-Causa einen wesentlichen Punkt bei der Beschaffung darstellt, mit der der ehemalige Verteidigungsminister Platter noch konfrontiert werden muss", schloss Haimbuchner.

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