Mitterlehner: Erfolgreiche Voest-Privatisierung hat die in Aussicht gestellte gute Lösung für Böhler-Uddeholm erst ermöglicht

Privatisierungen machten aus ehemals verstaatlichten Betrieben international renommierte Erfolgsunternehmen

Wien, 30. März 2007 (ÖVP-PK) "Die in Aussicht gestellte Übernahme von Böhler-Uddeholm durch die Voest ist positiv zu bewerten und wurde erst durch den erfolgreichen Privatisierungsschritt der Voest möglich", sagt ÖVP-Wirtschafts-und Industriesprecher Dr. Reinhold Mitterlehner. Wäre die Voest 2003 nicht privatisiert worden, "dann wäre das Unternehmen heute nicht einmal in der Lage, den nächsten Greißler an der Ecke zu übernehmen". Die Privatisierungen haben das Fundament dafür gelegt, dass sich aus ehemals verstaatlichten Betrieben international erfolgreiche Unternehmen entwickeln konnten. ****

Die österreichische Privatisierungsgeschichte ist von Erfolg gekrönt: Die Voest-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache - 500 neue Arbeitsplätze, 1.000 neue Lehrplätze, die Mitarbeiter wurden erfolgreich mit zehn Prozent am Unternehmen beteiligt, Umsatzsteigerung um 13 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro sowie Verdreifachung des Aktienkurses seit dem Jahr 2003. Ähnlich erfreulich die Zahlen bei Böhler-Uddeholm: Lag der Umsatz vor der Privatisierung 2003 bei 1,5 Milliarden Euro, beläuft sich der aktuelle Umsatz bei mehr als drei Milliarden Euro - das entspricht einer Verdoppelung. Beim Gewinn konnte sogar eine Verdreifachung erzielt werden - 113 Millionen Euro vor der Privatisierung stehen nun 376 Millionen Euro gegenüber. Zu einer deutlichen Steigerung kam es zudem bei den Beschäftigtenzahlen und bei der Entwicklung des Aktienkurses.

Die in Aussicht gestellte Lösung für Böhler-Uddeholm ist gut, hat aber einen Wermutstropfen: Die Aussagen von Bundeskanzler Gusenbauer zu diesem Thema, die von mangelnder Wirtschaftskompetenz geprägt waren, haben Kritik von internationalen Medien am Wirtschaftsstandort Österreich ausgelöst. Das beweist etwa der Blick in die "Financial Times": hier ist von einem "doppelzüngigen Spiel" ebenso die Rede wie von "Abschottungsgedanken". Der "Economist" zieht eine vergleichbare Bilanz: hier wird davon geschrieben, dass ausländische Investoren in Österreich schlecht behandelt würden. Die Benachteiligung von ausländischen Käufern schrecke Investoren in Österreich ab. Zudem wird Gusenbauer mit einer eigenwilligen Art von Protektionismus in Verbindung gebracht.

Der SPÖ sei somit ins Stammbuch geschrieben: Wer gegen "Heuschrecken" ins Feld zieht, wird nicht selten selbst zum Schreck für internationale Investoren in Österreich. Diese Vorgangsweise ist von der SPÖ endlich einzustellen, seriöse Parteien haben dafür zu sorgen, dass der Wirtschaftsstandort Österreich nicht verunglimpft, sondern vielmehr gestärkt wird.

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