Kräuter: RH-Bericht zu BUWOG-Verkauf ist "vernichtendes Urteil für Grasser"

10,9 Mio. Euro für Berater sinnlos verschleudert

Wien (SK) - Als "vernichtendes Urteil für den ehemaligen Finanzminister Grasser" bezeichnet SPÖ-Rechungshofsprecher Günther Kräuter den heute erschienenen Rechnungshofbericht, in dem der Verkauf von fünf Bundeswohngesellschaften im Jahr 2004 kritisiert wird. Der Rechungshof bemängelt, dass es dem BMF nicht gelungen ist, einen über einen sehr konservativen Wertansatz hinausgehenden Preis durch attraktive Präsentation der zum Verkauf stehenden Gesellschaften zu erzielen. Kräuter dazu wörtlich: "Grasser hat für den Verkauf der BUWOG stolze 10,9 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Dass diese Beratung offensichtlich absolut sinnlos war, zeigt das Ergebnis des Rechnungshofs. Grasser war als Finanzminister ein maximaler Geldverschwender - nicht nur beim Verkauf der BUWOG, sondern auch beim Verhandeln der katastrophalen Eurofighter-Verträge, die eindeutig zu Ungunsten der Republik und der Steuerzahler ausgefallen sind." ****

"Für den künftigen Dienstgeber des sich auf Jobsuche befindenden Grasser ist der Rechungshofbericht zum BUWOG-Verkauf sicherlich nicht uninteressant. Ich werde das Dokument nach Bedarf gerne als 'Referenz' weiterleiten", schloss Kräuter. (Schluss) js/mp

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