Bures: An erster Stelle steht Kampf gegen Gewalt an Frauen

Eigenes Einkommen Voraussetzung für selbstbestimmtes und unabhängiges Leben

Wien (SK) - "Beim Frauenbudget wurden die Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Gewalt in der Familie an erste Stelle gesetzt", betonte Frauenministerin Doris Bures am Freitag im Parlament. Bures verwies darauf, dass die Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie um 60 Prozent mehr Geld erhalten werden. Das sei gut investiertes Geld, das gewaltbedrohten Frauen hilft, das friedliche Zusammenleben fördert und einem Ende der Gewaltspirale zum Durchbruch verhilft. ****

Frauenpolitisches wurde seit Ende Februar schon vieles erreicht. So wurde die Mindestpension angehoben, was hauptsächlich Frauen zugute kommt, wie auch die geplanten 1.000 Euro Mindestlohn. Massiv werde auch am Bereich Arbeitsmarkt gearbeitet, um die Chancen für Frauen in Job und in Beschäftigung zu stärken. "Denn Einkommen ist die Grundvoraussetzung, dass Frauen ein selbstständiges und unabhängiges Leben führen können", betonte Bures.

Fortschritte gebe es auch bei den Verhandlungen zum flexiblen Kindergeld, das eine konkrete Möglichkeit bietet für Frauen, die früher wieder in den Beruf zurück wollen und auch Vätern die Chance eröffnet, sich an der Kinderbetreuung beteiligen zu können. Wichtig ist hier für Bures eine Einigung für die Alleinerziehenden, damit diese gegenüber Paaren nicht benachteiligt werden. "Ich bin überzeugt, dass mit diesen Maßnahmen ein gutes Stück mehr an Chancengleichheit erreicht werden konnte", so Bures abschließend. (Schluss) up

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