IV OÖ begrüßt voestalpine-Angebot für Böhler-Uddeholm: "Ein Beweis der Stärke der österreichischen Industrie!"

Das Übernahmeangebot bietet die große Chance, unter privater Führung eine neue industrielle Erfolgsstory zu schreiben.

Wien (OTS) - Das von der voestalpine AG vorgelegte Angebot für die mehrheitliche Übernahme der BÖHLER-UDDEHOLM-Aktien stößt bei der Industriellenvereinigung OÖ (IV OÖ) auf positive Resonanz. "Es ist ein Beweis der Stärke und Tüchtigkeit der heimischen Industrie, ihrer Mitarbeiter und ihres Managements", kommentiert IV-OÖ-Präsident Dipl.-Ing. Klaus Pöttinger die jüngsten Entwicklungen. Dies sei umso erfreulicher, als es in Österreich bei vielen noch nicht endgültig angekommen sei, wie erfolgreich heimische Industriebetriebe im In-und Ausland sind.

Vor allem dokumentiere sich mit dem Übernahmeangebot die Richtigkeit der Vollprivatisierung der österreichischen Leitbetriebe. "Die geplante Verschmelzung der beiden Konzerne ist keine Rückkehr zum alten Modell, weil dieser Schritt heute unter völlig neuen Vorzeichen gesetzt wird", so Pöttinger.
Das Übernahmeangebot der voestalpine AG biete daher nun die große Chance, unter privater Ägide eine neue Erfolgsgeschichte zu schreiben. Die Industriellenvereinigung kämpfe schon seit langem für eine Strategie, Unternehmenszentralen im Land zu behalten und weitere nach Österreich zu bekommen. Nun sei auch die Richtigkeit und der Erfolg dieser Bemühungen bewiesen.

"Keine Angst vor Investoren"

Die Diskussion in den vergangenen Wochen - und vor allem die wehleidigen Klagen mancher Parteipolitiker - über eine mögliche Übernahme der BÖHLER-UDDEHOM AG durch einen ausländischen Investor sei laut Pöttinger jedoch entbehrlich gewesen: "Die Hauptaufgabe der Politik besteht darin, optimale und stabile Rahmenbedingungen für Industriebetriebe in Österreich zu sorgen. Dies ist der beste Schutz vor Abwanderung und macht den Standort attraktiv für internationale Konzerne. Jedenfalls sollten wir uns nicht vor Investoren fürchten. Weder vor österreichischen, noch vor nicht-österreichischen. Wichtig ist, dass hochwertige Unternehmensfunktionen wie Forschung & Entwicklung und vor allem die Entscheidungskompetenz, also das Headquarter, in Österreich erhalten bleiben", meint der IV-OÖ-Präsident. Österreich sei keine Insel mehr, die Industriebetriebe bewährten sich in der Welt. "Unter diesen Voraussetzungen können wir kein Schild mit dem Vermerk "Bitte nicht stören’ an die Grenze hängen", so Dipl.-Ing. Klaus Pöttinger abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Industriellenvereinigung Oberösterreich
Tel. (0732) 78 19 76-0
DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch
j.grutsch@iv-net.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0002