Wiener Landtag fordert bundesweit einheitliches Berufsgesetz für SozialarbeiterInnen

SP-Straubinger: "Qualitätsstandards sichern und Rechte- und Pflichten festlegen!"

Wien (SPW-K) - Der Wiener Landtag spricht sich heute für die Schaffung eines Bundesgesetzes für diplomierte SozialarbeiterInnen aus. In einem Antrag von SPÖ und Grünen wird die Bundesregierung aufgefordert, entsprechender Rechtsgrundlagen für diese Berufsgruppe festzulegen. "Der österreichische Berufsverband diplomierter SozialarbeiterInnen fordert bereits seit über 10 Jahren ein solches Gesetz ein. Die SozialarbeiterInnenausbildung ist mit der Absolvierung eines sechs- bis zehnsemestrigen Fachhochschul-Studienganges die bislang qualitativ hochwertigste im sozialen Bereich", betont Landtagsabgeordnete Sybille Straubinger.

"Um sicher zu stellen, dass Qualitätsstandards festgelegt werden, um Vorraussetzungen für die Berufsausübung für SozialarbeiterInnen festzulegen und damit den hohen Standard - wie wir ihn in Wien auf freiwilliger bereits haben - zu sichern, ist ein bundeseinheitliches Berufsgesetz sinnvoll, so Straubinger. "Auch andere Bundesländer haben dies erkannt und sich für ein einheitliches Gesetz ausgesprochen. Nachdem nun seit kurzem eine neue Bundesregierung im Amt ist, gibt es berechtigte Hoffnung, dass diese Bemühungen in absehbarer Zeit auch zu einem Erfolg führen werden."

Der Antragstext im Wortlaut:
"Die Landesregierung wird aufgefordert, an die Bundesregierung mit der Forderung heranzutreten, dem Nationalrat rasch einen Entwurf für ein Bundesgesetz für diplomierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Sinne der Antragsbegründung vorzulegen." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Michaela Zlamal
Tel.: (01) 4000-81930
michaela.zlamal@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10006