Brinek: Bis 2010 zusätzlich 800 Millionen Euro in die Forschung - 35.000 neue Jobs

Karriere-Förderung für Wissenschafterinnen forciert

Wien (ÖVP-PK) - Die Universitäten erhalten 2007 um 172 Millionen Euro mehr als noch im Jahr 2006. 2008 wird dieser Betrag um weitere 25 Millionen erhöht. Wir stellen den Unis bis 2009 zusätzlich 500 Millionen Euro für die Optimierung ihres Angebots zur Verfügung; weitere 500 Millionen erhalten sie für Investitionen in bauliche Maßnahmen. Damit verfügen die Universitäten über mehr Geld, das sie auf der Ebene von Globalbudgets vergeben können. Hinzu kommen gesonderte Forschungsmittel sowie Studienbeiträge in der Höhe von zirka 140 Millionen Euro. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek anlässlich der Budgetdebatte im Parlament. ****

Gleichzeitig werden die Stipendien für die Studenten um durchschnittlich zwölf Prozent angehoben. Das höchste Stipendium wird von 606 Euro auf 679 Euro pro Monat aufgestockt, das Durchschnittsstipendium - derzeit 275 Euro - wird auf 308 Euro pro Monat angehoben. "Das ist eine wichtige Maßnahme für die soziale Absicherung unserer Studierenden, so Brinek.

Für die Finanzierung der Großprojekte ISTA und MedAustron ist durch die Möglichkeit der gewidmeten Budgetüberschreitung Sorge getragen.

Brinek freut sich auch über die Steigerung der Forschungsausgaben , womit Österreich auf bestem Weg ist, die Drei-Prozent-BIP-Quote zu erreichen. "Bis 2010 werden wir zusätzlich 800 Millionen Euro in die Forschung investieren. Das eröffnet langfristig die Chance für 35.000 neue Jobs", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Chancen für den jungen Wissenschafter-Nachwuchs, "der hoffentlich in Zukunft stärker weiblich sein wird", sieht Brinek in der Widmung von 26 Millionen Euro für Vorzieh-Professuren und spezielle Universitätsinfrastrukturverbesserung. "Die demografische Entwicklung - in den nächsten Jahren gehen 40 Prozent der Uni-ProfessorInnen in Pension - eröffnet Möglichkeiten für neue Anstrengungen in der Frauenförderung, zum Beispiel über die geplanten Post-Doc-Wissenschafterstellen und Doctoral Schools", stellt die Abgeordnete fest.

"Die im Rahmen des Internationalen Frauentags von Bundesminister Dr. Johannes Hahn vorgestellten zehn Punkte zur Frauenförderung verstärken den Gender Aspekt in den Steuerungsinstrumenten, betonen das Controlling im weiblichen Karriereverlauf, setzen auf Weiterführung der bewährten Spitzenförderung wie "excellentia" und "fForte" und haben eine stärkere Evaluierung der Maßnahmen zum Ziel", so Brinek.
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