Internationale Konferenz "APM 07" von 22. - 25. April in Wien: Führerlose Züge als sichere Verkehrsmittel der Zukunft?

Wien (OTS) - Akademie der Wiener Architektenkammer veranstaltet Experten-Tagung - Referate über die Technologie führerloser U-Bahnen und künftige Trends zu Sicherheit und Komfort der Passagiere im öffentlichen Verkehr - "Alte Aula" / Galerie der Forschung -

Zum ersten Mal tagt die APM 07, die 11. Ausgabe der biennalen Internationalen Konferenz zum Thema "Automated People Movers", in Wien. Von 22. bis 25. April erfährt man in der "Alten Aula" der Galerie der Forschung alles zum neuesten Stand jener zukunftsweisenden Technologie vollautomatischer Transportsysteme, die für künftige Verkehrsplanung wegweisend wird. Das Zeitalter der führerlosen Züge auf Hochtrassen und intelligenter Cybercars hat längst begonnen.

"The Sound of Moving People" nennt der Gastgeber, die Akademie der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien / NÖ /Bgld., die Tagung. Es treffen einander Planer, Produzenten und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel, um Nachteile des bestehenden Verkehrssystems zu Gunsten der neuen Technologien zu erörtern. Einer der Eröffnungsredner wird der Wiener Demograph und Universitätsprofessor Rainer Münz sein, der über Megatrends sprechen wird.

Über "Guides Cabin Systems" wird Ortfried Friedreich, Ziviltechniker, Verkehrsplaner und Mitinitiator der Konferenz, sprechen: "Es geht darum, eine Aufbruchstimmung zu vermitteln. Im Individualverkehr wird sehr viel Forschung und Entwicklung betrieben, im öffentlichen Verkehr dagegen betrachtet man den Menschen weitgehend als Transportgut, und nicht als fühlendes und denkendes Wesen". Der Konferenzort Wien habe gute Voraussetzungen für künftige Innovation, so Friedreich: "Vierzig Prozent der Wege werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt".

Derzeit werden bereits über 100 APMs weltweit eingesetzt, und es entwickeln sich zahlreiche weitere Einsatzbereiche automatischer Systeme. So wird sich etwa die Anzahl der führerlosen U-Bahnzüge in den nächsten zehn Jahren verdoppeln, und auch jene kleinerer APM-Systeme als Zubringer in Shoppingcentern und auf Flughäfen wird steigen.

"Sicherheit" in doppelter Hinsicht ist ein wesentliches Thema der Konferenz, in technischer Hinsicht ebenso wie als "Security" der Passagiere. Auch neue APM-Systeme verschiedener Firmen und bereits realisierte Projekte werden präsentiert, etwa auf großen Flughäfen wie in Mexico City. Große Aufmerksamkeit kommt Fragen der Architektur und des Designs von APMs gleichermaßen zu wie der Stadtplanung und Integration der Trassen ins Straßenbild.

Auch die österreichische Firma DCC (Doppelmayr Cable Car) aus Wolfurt, einer der internationalen Keyplayers, stellt Projekte vor. In Bau befindlich ist ein Cable Liner Shuttle in Las Vegas mit einem Auftragswert von 47 Millionen Euro, wo DCC bereits 1999 die Mandalay Bay Tram errichtet hat. Auch in der Lagunenstadt Venedig wird Doppelmayr einen Shuttle-Zug bauen. Ein 830 Meter langer Cable Liner Shuttle soll die künstliche Insel Tronchetto mit der Piazzale Roma verbinden, wodurch stündlich 3.000 Personen pro Richtung diese Verbindung nutzen können.

APM 07 - 11. International Conference on Automated People Movers. "Scaling Automated Mobility to Urban Development, Security and Comfort" - 22. bis 25. April in der Alten Aula der Galerie der Forschung, 1010 Wien, Wollzeile 27a. Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Information unter www.apm07.org

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