FP-Matiasek: Nahversorger gehören geschützt

Mehr Förderungen und strukturelle Maßnahmen für Wiener Geschäftsstraßen

Wien, 30.03.2007 (fpd) - Die sukzessive Zerstörung der Nahversorgung in vielen Bezirksteilen von Wien vernichtet nicht nur die Existenzen der Kaufleute, sondern reduziert auch nach und nach das Angebot für die Konsumenten, so die Wiener FPÖ-Gemeinderätin, LAbg. Veronika Matiasek, heute.

Viele Geschäftsstraßen - wie beispielsweise die Thaliastraße in Ottakring - verkommen zu dubiosen Meilen. Spiel- und Wettbüros, Callshops, Fetzenläden und minderwertige Lokale sind kein ungewöhnliches Bild mehr. Ermöglicht wird diese negative Entwicklung nicht zuletzt durch die Genehmigungs- und Bewilligungspolitik der Stadt Wien. Hier wurden nicht nur viele Arbeitsplätze im Bereich Handel, Gewerbe und Dienstleistung vernichtet, sondern durch die "neuen" Strukturen auch ein Anschlag auf die Sicherheit der Bevölkerung verübt, da ein solches Umfeld auch entsprechende Kriminalität anzieht, kritisiert Matiasek.

Die Verantwortlichen sind aufgerufen, sich der Realität zu stellen und die beliebten Nahversorger nicht vollends sterben zu lassen. Die Förderungen für die Wiener Geschäftstraßen, die um ein Drittel reduziert wurden, müssen aufgestockt werden. Die Ansiedlung von "Frequenzbringern", vor allem aus dem öffentlichen und halböffentlichen Bereich muss gezielt betrieben werden und dem Wildwuchs dubioser und minderwertiger Geschäfte und Lokale muss Einhalt geboten werden, so Matiasek abschließend. (Schluss)paw

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