Durch Steuererhöhung werden Erdgas-Autos noch attraktiver

Wien (OTS) - Ein Kilogramm Erdgas ist schon jetzt im Schnitt um
rund 19 Cent günstiger als ein Liter Diesel und um 28,5 Cent pro Liter billiger als Super. Mit der Anhebung der Mineralölsteuer am 1. Juli 2007 auf Diesel, Normalbenzin und Superbenzin werden Erdgas-Autos für Autofahrer noch interessanter.

Der Preisunterschied zwischen Erdgas und den Richtpreisen der OMV für Treibstoffe wie Benzin, Diesel oder Super ist schon jetzt beträchtlich: Erdgas ist mit einem Kilopreis von 0,829 Euro gegenüber Diesel um 19 Cent billiger. Zu Normalbenzin beträgt die Preisdifferenz rund 26,5 Cent. Am höchsten ist der Preisunterschied zu Superbenzin mit rund 28,5 Cent.

Und diese Preisschere wird im Juli weiter aufgehen. Per 1. Juli wird die Mineralölsteuer auf Diesel um 5 Cent erhöht und für Benzin oder Diesel um 3 Cent. Inklusive Umsatzsteuer beträgt die Teuerung 6 Cent für Diesel und 3,6 Cent für Benzin oder Super.
Damit wird Erdgas für die Autofahrer im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen noch interessanter. Das unterstreicht eine Hochrechnung der Wien Energie, die auf der Basis der geltenden Richtpreise bei

SB-Tankstellen angestellt wurde. Rechenbeispiel: Richtpreis ab 1.7. Endpreis Preis 1 kg Differenz der OMV pro geplante per Erdgas zu 1 kg Liter / Stand Steuer- 1.7.2007 Stand Ende Erdgas Ende März erhöhung März 2007 per 2007 inkl. USt 1.7.2007 Diesel Euro 1,019 Euro 0,060 Euro 1,079 Euro 0,829 Euro 0,250 Benzin Euro 1,094 Euro 0,036 Euro 1,130 Euro 0,829 Euro 0,301 Super Euro 1,114 Euro 0,036 Euro 1,150 Euro 0,829 Euro 0,321 Quelle: OMV, Wien Energie

Erdgas ab Juli um bis zu 32 Cent günstiger

Erdgas wird ab 1. Juli um 25 Cent günstiger sein als Diesel. Der Preisvorteil gegenüber Benzin wird gut 30 Cent betragen. Und Erdgas wird um gut 32 Cent preiswerter sein als Super.
Bei einem Erdgas-Fahrzeug mit einem Tankvolumen von 25 Kilo Erdgas ergibt sich dann eine Preisersparnis von 6,25 Euro zu Diesel. Gegenüber Benzin ergibt sich ein Preisvorteil von 7,5 Euro und gegenüber Super ein Preisvorteil von 8 Euro.

Geringere Kilometerkosten mit Erdgas

Bei den Reichweiten liegt Erdgas ebenfalls klar vor Diesel, Normalbenzin oder Superbenzin. Ein typisches Mittelklasse-Fahrzeug mit 1,6 Liter Hubraum und 100 PS legt mit einer Tankfüllung von zehn Euro bei einem Erdgas-Antrieb 240 Kilometer zurück. Mit zehn Euro Diesel kommt das Fahrzeug nur noch 155 Kilometer weit. Mit zehn Euro Normalbenzin oder Superbenzin kann das Fahrzeug gar nur 118 beziehungsweise 115 Kilometer zurücklegen.

Wien Energie: "Jetzt umsteigen"

Für Helmut Miksits, Geschäftsführer der Wien Energie Gasnetz, belegt das, "dass für viele Autofahrer nun der richtige Zeitpunkt zum Umsteigen auf Erdgas gekommen ist. Die Preisunterschiede sprechen klar für das günstige, sichere und umweltfreundliche Erdgas. Darüber hinaus bietet die Automobilindustrie immer mehr Modelle, die auch Erdgasantrieb haben."

Hinzu kommt, dass die Preisunterschiede zwischen Erdgasfahrzeugen und herkömmlichen Antrieben bei der Anschaffung zum Teil nur noch hauchdünn sind. Miksits: "Durch den zu erwartenden Preisvorteil von Erdgas rechnet sich der Umstieg noch schneller."

Tankstellennetz bietet Versorgungssicherheit

Derzeit wird im Großraum Wien an acht öffentlichen Tankstellen und an zwei Betriebstankstellen Erdgas abgegeben. "Damit ist im Raum Wien schon jetzt die Versorgungssicherheit mit Erdgas gegeben", betont Miksits. Bis 2010 sollen alleine im Raum Wien weitere sechzehn öffentliche Tankstellen und bis zu drei Betriebstankstellen dazukommen.

Erdgas-Offensive

Wien Energie setzt beim Thema Kraftstoff voll auf Erdgas: Bereits in den vergangenen drei Jahren hat Wien Energie rund 3,5 Millionen Euro in den Erdgas-Fuhrpark und -Tankstellen investiert. Bis 2010 werden weitere neun Millionen Euro in den Ausbau des Tankstellen-Netzes und die Umstellung des Wien Energie-Fuhrparks gesteckt.

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 Landwirte in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Gas und Wärme.

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