Neues Volksblatt: "Rucksack" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 30. März 2007

Linz (OTS) - Eine gute Stunde hat Finanzminister Wilhelm Molterer gestern gebraucht, um die Grundzüge seines Budgets, die wichtigsten Zahlen und seine programmatischen Intentionen darzustellen.
"Diese Zahlen stehen für die Zukunft und die Chancen der Österreicherinnen und Österreicher", sagte er gleich zu Beginn seiner Rede, viele Beträge in Millionen- und Milliardenhöhe wurden dabei genannt.
Wer genau hingehört hat, musste freilich bei einer im Vergleich zum Budgetvolumen von fast 70 Milliarden Euro winzigen Zahl zusammenzucken: 3050 Euro, so Molterer fast schon am Schluss seiner Ausführungen, zahle jeder im Jahr an Zinsen und Schulden-Tilgung. "Unzumutbar" sei dieser Schulden-Rucksack, so der Finanzminister -und es mag wohl niemanden geben, der ihm widerspricht, diverse SPÖ-Finanzminister der Vergangenheit einmal ausgenommen. Immerhin:
Mit diesem Geld könnte sich eine Familie einen ordentlichen Urlaub leisten. Diesen Betrag von 3050 Euro kann man sich leicht merken. Und an diesem Betrag wird bei künftigen Budgets gemessen werden können, ob der Rucksack auch wirklich leichter wird.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt
Chefredaktion
Tel. 0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001