Leitl zu Übernahme von Böhler durch Voestalpine: Win-win-Situation für beide Industriebetriebe

WKÖ-Präsident: Ausschlaggebend für Betriebsübernahmen ist Einvernehmen mit den Firmenorganen und langfristiger Erfolgskurs des Unternehmens

Wien (PWK239) - "Die Übernahme von Böhler-Uddeholm durch die Voestalpine AG ist nicht nur ein mehr als freundschaftlicher Zusammenschluss zweier wichtiger österreichischer Industriebetriebe. Mit diesem Schritt ist auch gewährleistet, dass Böhler-Uddeholm einen stabilen heimischen Kernaktionär erhält, der langfristig denkt." WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßt die gemeinsame Vorgehensweise des Managements beider Betriebe: "Einerseits wird damit der tolle Erfolgskurs der Voestalpine gefestigt und weiter vorangetrieben, andererseits ist damit die industrielle Zukunft von Böhler-Uddeholm gesichert, bleiben Firmenzentrale sowie Forschung und Entwicklung in Österreich, sind die Arbeitsplätze langfristig gesichert. Wenn die bisher bekannt gewordenen Pläne rasch umgesetzt werden können, ist das eine win-win-Situation für beide Industrieunternehmen."
Leitl weist aber ausdrücklich nochmals darauf hin, dass ausländische Investitionen in heimische Betriebe grundsätzlich nicht negativ bewertet werden dürfen. Ausschlaggebend sei, ob es sich um eine "freundliche" oder "feindliche" Übernahme handelt. Leitl: "Für mich ist wichtig, dass eine Investition im Einvernehmen mit den Firmenorganen erfolgt und dem langfristigen Erfolg des Unternehmens dient. In diesem Sinn ist aber im Fall von Böhler der geplanten Investition der Voestalpine eindeutig der Vorrang vor allen anderen Möglichkeiten zu geben." (RH)

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