Neubauer: Skandal um "Evangelimann" in Waizenkirchen

"Fordere Landeshauptmann auf, den falschen Argumenten nicht auf den Leim zu gehen!"

Wien (OTS) - Zum 150. Geburtstag von Wilhelm Kienzl (geb. 17.
Januar 1857 in Waizenkirchen, Oberösterreich; gest. 3. Oktober 1941 in Wien) - sein Hauptwerk war seine dritte und berühmteste Oper "Der Evangelimann" - sollte die Volksschule in Waizenkirchen nach dem berühmten Komponisten benannt werden. Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag stimmten nicht nur die meisten VP-Mandatare gegen den SPÖ-Antrag, sondern auch die Grünen.

FPÖ-NAbg und Vereinsobmann von SOS-Abendland Werner Neubauer stellt dazu fest: "Dieser bedeutende oberösterreichische Komponist, der sich weit über die Grenzen des Landes höchster Anerkennung für sein Werk erfreut, wird nun von den Gutmenschen der ÖVP und den Grünen aufgrund seiner Angehörigkeit zu einer Akademischen Verbindung posthum diffamiert."

Neubauer erlaubt sich in diesem Zusammenhang festzustellen, dass der berühmte Komponist Kienzl Mitglied der Akademischen Sängerschaft Gothia zu Graz gewesen ist. Wenn nun die Grünen daraus eine rechte Verbindung herstellen wollen, so wäre das mehr als weit hergeholt. "Dass man verdienstvollen Persönlichkeiten aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem Verein ihre Verdienste absprechen will, kennt man nur aus totalitären Staaten", kritisierte Neubauer. "Ich appelliere an den Landeshauptmann und Landesschulratspräsidenten, diesem Druck der linken Gesinnungsterroristen nicht nachzugeben, sondern dem "Evangelimann" jene Ehre zukommen zu lassen, die ihm zusteht."

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