Pfeffer: Klimawandel zwingt zum Umdenken im Tourismus

Wien (SK) - "Der Klimawandel zwingt uns, im Tourismus neue Wege zu gehen", betonte die SPÖ-Abgeordnete Katharina Pfeffer am Donnerstag im Nationalrat. Es reiche nicht mehr, auf den herkömmlichen Winter-, Bade- oder Wanderurlaub zu setzen, sondern es müssten Möglichkeiten des Ausgleichs und der Erholung geboten werden, die ganzjährig zur Verfügung stehen würden. Beispiele dafür seien, so Pfeffer, etwa der Gesundheits-, Thermen- oder Wellnessurlaube. ***

Positives Beispiel für das Umdenken im Tourismus sei das Burgenland, hob Pfeffer hervor. Dort sollen die medizinischen Betreuungseinrichtungen in puncto Wellness- und Beautyzentren weiterentwickelt und ausgebaut werden. Wichtig sei auch, so Pfeffer, dass die Bevölkerung in die diversen Tourismusprojekte mit einbezogen werde. "Die Menschen in einer Region dürfen sich nicht überrumpelt fühlen, sondern sie sollen sich mit der Regionalentwicklung identifizieren können und davon auch profitieren", sagte Pfeffer.

Im Zusammenhang mit dem Klimawandel müsse man auf Ökotourismus setzen, dieser ziehe selbstbewusste Touristen an und schone die Umwelt. Die Schaffung von Modellregionen soll eine Qualitätssteigerung bei kleinen Tourismusbetrieben bringen, so Pfeffer. Sie sei froh, dass die Region Neusiedlersee als Modellregion ausgewählt wurde, da sie als besonders sensibles UNESCO Welterbe auch einen umwelt- und klimaschonenden Umgang mit Verkehr und Infrastruktur verlange, "denn eine hohe Umweltqualität ist das beste Kapital für den Tourismus." (Schluss) sw

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