Rosenkranz: Kinderbetreuungsgeld: Entwicklung in Höhe und Dauer sinnvoll

Flexibilisierung und Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ermöglichen den Familien nicht die freie Entscheidung

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Barbara Rosenkranz wies in der heutigen Nationalratsdebatte darauf hin, dass das Kinderbetreuungsgeld in seiner Entwicklung stark durch die FPÖ geprägt sei. Die Institution Kinderbetreuungsgeld hätte die Benachteiligung von nicht berufstätigen Frauen beendet und vielen Familien ermöglicht, ohne ökonomischen Druck auf ein Zweiteinkommen der Frau zu verzichten.

Zu einem guten Teil wollen die Frauen in den ersten Lebensjahren bei ihren Kindern bleiben. Das Kindergeld ermöglicht ihnen, dieser anspruchsvollen Aufgabe nachzukommen. Die Entscheidung liegt aber bei jeder Familie selbst. Rosenkranz: "Jeder weiß, was er seinem Kind zumuten will oder inwieweit die Karriere der Frau wichtig ist. Ein FPÖ-Ziel seit jeher: Familien müssen selbst entscheiden können."

Zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen stellt Rosenkranz fest, dass hier das Barcelona-Ziel unhinterfragt übernommen wurde. Denn, "da müssen wir überhaupt nicht hin". Das Barcelona-Ziel wäre ein Wirtschaftspapier und könne für die Frage der Kinderbetreuung nicht ausschlaggebend sein. Zur professionellen Betreuung von Kindern wäre für Rosenkranz festzustellen, dass sie keinesfalls der mütterlichen Betreuung vorzuziehen sei.

Eine Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes ist für Rosenkranz nicht notwendig. Eine Erweiterung in Zeit und Höhe wäre durchaus wichtig, um die zeitliche Lücke bis zur Kindergartenreife zu schließen und eine echte Wahlmöglichkeit für Familien sicher zu stellen, schließt Rosenkranz.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0006