ÖH: Erhöhung des Uni-Budget Schritt in die richtige Richtung

OECD-Schnitt immer noch nicht erreicht

Wien (OTS) - Die heute von Finanzminister Molterer angekündigte Erhöhung des Uni-Budgets für das Jahr 2008 um 172 Millionen Euro (8,4%) kommentiert das ÖH-Vorsitzteam ambivalent: "Die chronische Unterfinanzierung der letzten Jahre kann dadurch zwar nicht ausgeglichen werden, ein erster Schritt in die richtig Richtung ist jedoch getan", so Lina Anna Spielbauer und Barbara Blaha in einer ersten Stellungnahme.

Der OECD-Schnitt für Ausgaben im Universitätsbereich beträgt 1,5% des BIP. Österreich liegt trotz der Mehrinvestitionen noch immer signifikant darunter. "So lange Österreich nicht einmal mit dem Durchschnitt mithalten kann, gibt es keinen Grund sich auf den Lorbeeren auszuruhen", so Spielbauer und Blaha.

Das Mehr an budgetären Mitteln soll vorrangig für lange aufgeschobene Investitionen aufgewendet werden. "Die Verbesserung der Betreuungsverhältnisse, der Abbau von Wartelisten und der Ausbau des Lehrveranstaltungsangebots - vor allem am Abend - haben oberste Priorität. Nur so können Zugangsbeschränkungen abgebaut und die Drop-Out-Rate gesenkt werden", schließt das ÖH-Vorsitzteam.

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